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Frankfurt am Main: Deutlich mehr Jungwähler als vor vier Jahren

Pressemeldung vom 17. August 2009, 16:01 Uhr

Bürgeramt, Statistik und Wahlen veröffentlicht Daten zum Bundestagswahlkreis „Frankfurt am Main I“

Frankfurt am Main. 23 Stadtteile im Westen Frankfurts und allesamt nördlich des Mains bilden den Bundestagswahlkreis „Frankfurt am Main I“. Von Zeilsheim und Sindlingen bis Niederursel und Eschersheim ins Westend und die Innenstadt reicht dieser Wahlkreis, der bundesweit als Nummer 182 geführt wird.

Fast 317.000 Frankfurterinnen und Frankfurter aller Nationen haben ihre Hauptwohnung in diesem Wahlkreis, 210.066 davon sind wahlberechtigt. Diese Zahlen hat das Bürgeramt, Statistik und Wahlen in seiner neuen „Statistik aktuell Nr. 27/2009“ zusammengetragen.

Diese Statistik schlüsselt auch auf, aus welchen Altersgruppen sich die „Wahlbevölkerung“ zusammensetzt – und überrascht mit einer deutlichen „Verstärkung“ der jüngeren Wählergruppen. 17.279 „Jungwählern“, die zwischen 18 und 24 Jahren alt sind, stehen 57.271 Wählerinnen und Wähler gegenüber, die 60 Jahre und älter sind. Gegenüber der letzten Bundestagswahl 2005 ist die kleinste Gruppe der „Jungwähler“ (9,2 Prozent der Stimmberechtigten) somit deutlich gewachsen – um 1.526 Wählerinnen und Wähler. Die zweitgrößte Gruppe der 25- bis 34-Jährigen hat gegenüber 2005 ebenfalls deutlich zugelegt und kann jetzt 3.889 zusätzliche Wählerinnen und Wähler an die Urnen bringen (insgesamt 33.525, 15,8 Prozent). Im selben Zeitraum ist die Zahl der Über-59-Jährigen um 1.132 Wähler geschrumpft; diese größte Wählergruppe stellt dennoch über 30 Prozent der Stimmberechtigten im Wahlkreis 182.

Auch zeigt die Statistik, dass fast die Hälfte aller Wahlberechtigten im Frankfurter Westen „alteingesessen“ sind – 87.604 Stmmberechtigte leben seit mindestens zehn Jahren schon im gleichen Haus oder in der Wohnung, in der sie heute immer noch wohnen. In über der Hälfte aller Haushalte im Westen – 92.786 gegenüber 177.009 – wohnt nur eine Person: das ist ein Anteil von 52,4 Prozent.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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