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Frankfurt am Main: Die 115 ist jetzt auch für Neu-Isenburger und Niederdorfelder wählbar

Pressemeldung vom 10. Juni 2011, 13:44 Uhr

Aufgabengebiet des Frankfurter 115-Servicecenters wird ausgeweitet – Stadtrat Frank: Musterbeispiel für gelebte Zusammenarbeit(pia) Nach gut einem Jahr Betrieb in Frankfurt am Main und Offenbach wird der Aktionsradius der Behördennummer 115 jetzt im Rhein-Main-Gebiet erweitert. Mit Neu-Isenburg und Niederdorfelden bieten seit Juni zwei weitere hessische Kommunen den Telefonservice an. 40.000 weitere Bürger des Rhein-Main-Gebiets können nun von der 115 profitieren.

Möglich wird die Erweiterung durch eine enge Kooperation der Kommunen mit dem Frankfurter 115-Servicecenter. Stadtrat Markus Frank sieht die 115 als Musterbeispiel für gelebte Zusammenarbeit: „Durch die 115 rückt die Region Frankfurt RheinMain enger zusammen.“

Das sehen auch die Bürgermeister der beiden Kommunen so. Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel sagt: „Wir freuen uns im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt den Neu-Isenburgern ab sofort diesen bürgernahen Service anzubieten.“ Und Bürgermeister Matthias Zach (Niederdorfelden) sagt: „Nach einer inoffiziellen Teilnahme an der Behördennummer 115 seit Beginn freue ich mich, dass wir jetzt auch offiziell mit der Stadt Frankfurt kooperieren und mit dem Service für Neu-Isenburg und Niederdorfelden eine räumliche Erweiterung des Aufgabengebiets des Frankfurter Servicecenters erfolgt.“

Mit dem Service für Neu-Isenburg und Niederdorfelden erfolgt zum ersten Mal seit dem Start der Behördennummer im März 2010 eine räumliche Erweiterung des Aufgabengebiets des Frankfurter Servicecenters. Dazu Stadtrat Frank: „Ich freue mich, dass nach den positiven Erfahrungen des ersten Jahres in Frankfurt und Offenbach nun die weißen Flecken auf der 115-Landkarte in der Rhein-Main-Region kleiner werden. Das Beispiel der Behördennummer zeigt darüber hinaus der öffentlichen Verwaltung Modelle für eine wirtschaftliche Aufgabenerledigung auf, die über den Tellerrand der Zuständigkeit jeder einzelnen Stadt oder Kommune hinausgehen.“

Frank betont die besondere Qualität des modernen Telefonservice: „Mit der 115 sind die Zeiten der städtischen Telefon-Warteschleifen mit teilweise minutenlangen Wartezeiten vorbei. 95 Prozent Erreichbarkeit bei 50 Betriebsstunden pro Woche, durchschnittliche Wartezeiten um die 20 Sekunden und eine Abschlussquote von mehr als 60 Prozent beim ersten Anruf sind Bestwerte für unser telefonisches Servicecenter, die keinen Branchenvergleich scheuen müssen.“

Möglich gemacht wird der Service für Neu-Isenburg und Niederdorfelden durch die Ämterinfos aus dem Hessenfinder, dem hessenweiten Behördenportal des Landes. „Meine Mitarbeiter der 115 haben über ihr Wissensmanagement am PC für viele behördliche Themen aus Neu-Isenburg und Niederdorfelden exakte Infos sofort parat. Für alle anderen Fälle garantieren wir kurzfristig in Abstimmung mit unseren Partnern in den Stadtverwaltungen für eine Antwort. Die Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb werden so dazu beitragen, dass wir unseren Service Stück für Stück verbessern können“, so Frank.

Erreichbar ist die 115 für derzeit etwa 15,7 Millionen Deutsche, und zwar von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Seit 2. März 2010 wird auch in Frankfurt am Main dieser Service angeboten. Seinen Sitz hat das zum Frankfurter Bürgeramt gehörende Servicecenter 115 mit insgesamt 30 Mitarbeitern im Stadtteil Gallus. Anrufe bei der 115 sind kostenpflichtig. Aus dem Festnetz der Telekom entstehen für 115-Gespräche derzeit Kosten in Höhe von 7 Cent pro Minute. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.d115.de und unter www.frankfurt.de/d115.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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