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Frankfurt am Main: Dreißig Institutionen öffnen ihre Türen in der Bahnhofsviertelnacht am 20. August

Pressemeldung vom 10. August 2009, 14:21 Uhr

Frankfurt am Main. Der Stadtteil liegt seinen Bewohnern am Herzen: das Bahnhofsviertel. Verrückt und verrucht, voller Geschichte und Geschichten. Das bunte und schillernde Quartier vorm Hauptbahnhof, in dem Rotes Licht und Grüne Soße nur zwei der unzähligen Farbakzente setzen steckt in einer neuen Gründerzeit. Das feiern das Presseamt der Stadt, die Bewohner wie die Geschäftsinhaber in der „Bahnhofsviertelnacht“ am Donnerstag, 20. August.

Nachts schillert das Quartier am buntesten
In dieser Nacht öffnen dreißig Institutionen, Geschäfte und Vereine ihre Türen von 19 bis 23 Uhr; Autoren lesen dann in Bankfilialen, Hoteliers funktionieren ihre Häuser zu Kinos um. „Es hat sich viel in den vergangenen Jahren im Bahnhofsviertel getan“, sagt Presseamtschef Nikolaus Münster. „Heute macht es wieder Spaß, durch die Straßen zu schlendern, beim Inder einzukaufen, abends afrikanisch zu essen oder in das English Theatre zu gehen und anschließend in einer Bar einen Drink zu nehmen. Das Quartier wird wieder zur Visitenkarte für die Gäste aus aller Welt und für die Frankfurter sowieso. Das wollen wir mit unserer Veranstaltung zeigen.“ Und zwar nachts. Weil das Quartier dann a m buntesten schillert.

Moschee und Café Fix, Kirche und Hochbegabtenzentrum
Nicht bloß wegen der täglichen Lichtgewitter vor Bordellen, Strip-Shows und Erotikkinos – hier gibt es weit mehr Facetten zu entdecken, als ein erster Blick erraten kann: die Merkez-Moschee und die Weißfrauen-Diakoniekirche, das Hochbegabtenzentrum und das Café-Fix, Pik-Dame, die Loge zur Einigkeit und Cream-Music. In der Bahnhofsviertelnacht darf dort überall umsonst die Nase reingesteckt werden. Schauen, zuhören, informieren, seine Neugier befriedigen. Das geht ganz auf eigene Faust, es gibt aber auch Führungen, zu denen man sich unter der Telefonnummer 069/212-37809 anmelden muss.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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