Energiewechsel

Frankfurt am Main: „Energiewirtschaftlich und kommunalpolitisch richtungsweisende Entscheidung“

Pressemeldung vom 13. August 2009, 16:19 Uhr

OB Petra Roth zur Neustrukturierung der kommunalen Energieversorgung

Frankfurt am Main. Mit großer Befriedigung nahm Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth die Einigung zwischen E.ON und den kommunalen Unternehmen, zu denen auch die Mainova AG gehört, über die wirtschaftlichen Grundlagen des Erwerbs der Thüga AG zur Kenntnis. „Hier entsteht ein Unternehmensverbund, der die Stellung der lokalen Energieversorger im Markt stärkt und die kommunale Daseinsvorsorge sichert. Es ist deshalb eine sowohl unter energiewirtschaftlichen als auch unter kommunalpolitischen Aspekten richtungsweisende Entscheidung.“, bewertete die Oberb ürgermeisterin das Ergebnis.

Als Aufsichtsratsvorsitzende der Mainova AG sei sie natürlich besonders erfreut, dass Frankfurts Energieversorger in der Integra GmbH, einem der beiden Teilbesitzer der Thüga gemeinsam mit den Stadtwerken Hannover und der N-Ergie Nürnberg eine starke Position einnehmen wird. „Ohne die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den übrigen Stadtoberhäuptern der beteiligten Anteilseigner lokaler Versorger, die während der vor mehr als einem Jahr begonnenen gründlichen und umfassenden Vorbereitung der Entscheidung stets herrschte, wäre dieses Ergebnis wohl nicht zustande gekommen.“ Sicher seien die guten persönlichen Kontakte, die über eine jahrelange Zusammenarbeit beispielsweise im Städtetag, entstanden seien, sehr hilfreich gewesen. „Letztlich aber zeigt dieses Ergebnis, dass die Kommunalpolitik sehr wohl über die Stadtgrenzen hinaus denken und gestaltend handeln kann, wenn die gemeinsamen Interessen dies erforderten“, sagte Frau Roth. Dies gelte insbesondere auc h für die mehr als 45 lokalen Energiefirmen, darunter Stadtwerke von Städten wie Wiesbaden und Freiburg, die sich zur Kom 9 GmbH & Co. KG zusammengeschlossen haben, um so dem kommunalen Erwerberkonsortium anzugehören.

Roth unterstrich, dass mit diesem strategisch hochbedeutsamen neuen Unternehmensverbund, der über das größte Netzwerk kommunaler Energieversorger in Deutschland verfügen werde, hervorragende Möglichkeiten verbunden seien. Sie sei sich aber bewusst, dass auch neue Herausforderungen auf das Management und die verantwortlichen Politiker in den Aufsichtsräten zukämen. „Denen müssen wir uns aber im Interesse der künftigen Energiesicherheit stellen. Und angesichts der großen interkommunalen Einigkeit über die Bedeutung der Gas- und Stromversorgung für die urbanen Zentren und der weitgehend im Konsens gefallenen Entscheidungen auch hier in Frankfurt bin ich diesbezüglich sehr zuversichtlich“, zeigte sich die Oberbürgermeisterin optimistisch. „Es ist eines unserer vorrangigen Ziele, nachhaltig in die Entwicklung regenerativer Energien zu investieren, und wir wollen mit der innovativen Kraft der Mainova AG auf diesem Gebiet eine führende Position einnehmen. Wir wissen a ber auch, dass wir uns mit unserer Geschäftspolitik ebenso wettbewerbsfähig und klug wie langfristig am Markt positionieren müssen.“

Quelle: Stadt Wetzlar – Pressestelle

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