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Frankfurt am Main: Forum ‚Älterwerden in Frankfurt‘ kommt nach Eckenheim

Pressemeldung vom 17. Juni 2011, 09:48 Uhr

Stadt, Vereine, Institutionen und Initiativen informieren über Angebote
(pia) Seniorendezernentin Daniela Birkenfeld lädt Bürgerinnen und Bürger aus den Stadtteilen Dornbusch, Eckenheim, Eschersheim, Nordend, Preungesheim und Westend zum siebten Forum „Älterwerden in Frankfurt“ am Dienstag, 21. Juni, um 17.30 Uhr im Haus Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, ein.

Wer möchte, kann schon im Vorfeld der Veranstaltung Themen benennen, die ihn oder sie besonders interessieren würden. „Wir wollen den Abend so genau wie möglich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Besucherinnen und Besucher zuschneiden“, sagt die Stadträtin: „Wir sind für alle Themen rund ums Älterwerden offen.“ Unter anderem stellen sich auf der Bühne der Smart-Markt in Eckenheim, das gemeinschaftliche Wohnprojekt „Preungesheimer Ameisen“, das Haus der Begegnung – Sozialzentrum Marbachweg, die Kreativwerkstatt in der Hansaallee und das Netzwerk Neue Nachbarschaften vor. Klarinettisten des Seniorenorchesters geben eine Kostprobe ihres Könnens.

Außerdem präsentieren sich mehr als 15 Info-Stände. Sie werden ab 16.30 Uhr bis zum Beginn des Forums und dann wieder danach besetzt sein. Neben städtischen Anlaufstellen wie dem Rathaus für Senioren und dem Sozialrathaus Dornbusch werden Vereine, Institutionen und Initiativen vertreten sein wie der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe, das St. Katharinen- und Weißfrauenstift, „Alte für Frankfurt – mitgestalten, mitentscheiden“, die Oma/Opa-Vermittlung des Sozialdienstes katholischer Frauen, das Bürgerinstitut und „Freiwillig – Die Agentur in Frankfurt“.

Bei den ersten sechs Foren nutzten jeweils mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger über 50 Jahren die Gelegenheit, sich über Angebote für ältere Menschen in ihren Stadtteilen zu informieren, Fragen zu stellen, Kontakte zu knüpfen, Anregungen zu geben und mit der Seniorendezernentin ins Gespräch zu kommen. „Die Resonanz auf die Veranstaltungsreihe zeigt, wie stark das Interesse der älteren Bürgerinnen und Bürger an Beteiligung und Austausch ist“, so Birkenfeld. Das belegt auch eine aktuelle Meinungsumfrage der Bertelsmann Stiftung. Der Wunsch nach größerer Beteiligung findet sich demnach bei allen Altersgruppen, wächst aber mit zunehmender Lebenserfahrung.

Anlass für die Veranstaltungsreihe Forum „Älterwerden in Frankfurt“ ist der letzte Teilbericht der Altersplanung der Stadt Frankfurt, an dem neben städtischen Ämtern erstmals freie Träger und andere Experten der Altenhilfe beteiligt waren. Darin stehen 137 Handlungsempfehlungen, die die Selbstständigkeit und gesellschaftliche Mitsprache fördern, soziale Benachteiligung verhindern, sozialer Isolation entgegenwirken und die Netzwerkbildung unterstützen sollen. Die Empfehlungen betreffen das Leben zu Hause beziehungsweise im Altenpflegeheim, die Gesundheitsvorsorge und gesellschaftliche Teilhabe.

„Es geht darum, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und den politisch Verantwortlichen Schwerpunkte zu setzen und Weichen für die Zukunft zu stellen“, so Birkenfeld. Weil die Ausgangslage in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich ist, will die Stadträtin in regionalen Foren mit der älteren Generation ins Gespräch kommen. Dabei orientiert sich das Dezernat an den Einzugsbereichen seiner neun Sozialrathäuser. „Denn wir wollen die Foren auch nutzen, um die Vernetzung in den Stadtteilen unter Federführung der Sozialrathäuser voranzubringen“, erklärte die Dezernentin.

Bürgerinnen und Bürger, die sich die 137 Handlungsempfehlungen im letzten Teilbericht zur Altersplanung anschauen möchten, finden diese auf dem Internetportal der Stadt Frankfurt (www.frankfurt.de). In der Rubrik „Frankfurt für Seniorinnen und Senioren“ gibt es den Link „Altersplanung“. Dort stehen die Handlungsempfehlungen im Band V ab Seite 82. Weitere Informationen unter der Rufnummer 069/212-38219.

Bürgerinnen und Bürgern, die im Vorfeld Themenwünsche für das Forum „Älterwerden in Frankfurt“ am 21. Juni übermitteln wollen, stehen drei Möglichkeiten offen: Sie können unter der Telefonnummer 069/212-45058 anrufen, eine Mail an aelterwerden@stadt-frankfurt.de schreiben oder an der Infostelle des Sozialrathauses Dornbusch, Am Grünhof 10, eine Nachricht hinterlassen.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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