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Frankfurt am Main: Frankfurt bleibt für Fachkräfte attraktiv

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 16:17 Uhr

Stadtrat Frank stellt statistisches Material zum Arbeitsmarkt vor(pia) 7.359 Neugeborene und ein kräftiger Geburtenüberschuss im vergangenen Jahr sind ein starkes Indiz für die Attraktivität Frankfurts für junge Familien. Wie wichtig diese Verjüngung für Frankfurt ist, zeigen jetzt auch die neuen Zahlen des Amtes für Statistik zu Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage in Frankfurt.

„Zwar ist die Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt ein äußerst attraktiver Arbeits- und Wissenschaftsstandort und daher Anziehungspunkt insbesondere für junge und gut ausgebildete Menschen. Dennoch müssen wir uns den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen“, sagt Wirtschaftsdezernent Markus Frank. Denn parallel zu dem gestiegenen Beschäftigungs- und Qualifikationsniveau hat sich auch die Altersstruktur der Beschäftigten verändert. Sie wird durch die geburtenstarken Jahrgänge des Babybooms der 1960-er Jahre ebenso beeinflusst wie durch den anschließenden sogenannten Pillenknick. Immerhin waren Mitte des vergangenen Jahres 22,6 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Frankfurt 50 Jahre oder älter. Das bedeutet, dass in den nächsten 15 Jahren gut 110.000 Beschäftige aus dem Erwerbsleben ausscheiden werden. Deutlich weniger kommen hinzu.

Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, das Potential an Fachkräften besser auszuschöpfen, denn technischer Fortschritt, Spezialisierung und internationale Ausrichtung der Wirtschaft benötigen immer mehr und besser ausgebildete Fachkräfte. „Frankfurt hat gerade im letzten Jahrzehnt mit mehr als 20 Prozent einen deutlichen Zuwachs an hoch qualifizierten Beschäftigten zu verbuchen, denn auch der mit vier Fünfteln überwiegende Teil der Stellengesuche richtet sich an ausgebildete Fachkräfte, Spezialisten sowie Experten mit höchsten Bildungsabschlüssen“, so Frank.

Besonderer Wachstumsdynamik unterliegen dabei die Berufsgruppen der Sozialpflege und Gesundheitsdienste, der Dienst- und Wachberufe sowie Gästebetreuer. Die deutlich steigende Nachfrage nach sozialpflegerischen Berufen umfasst nicht nur die zunehmende Bedeutung der Altenpflege, sondern auch die hochwertige Betreuung von Kindern und Jugendlichen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Wir setzen deshalb Prioritäten in der Frankfurter Kommunalpolitik und schaffen optimale Voraussetzungen, damit sich junge und kluge Köpfe in Frankfurt etablieren können und unsere Stadt international wettbewerbsfähig machen und halten“, so Frank.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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