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Frankfurt am Main: Freiherr-vom-Stein-Schule hat ihren Neubau

Pressemeldung vom 25. August 2009, 16:47 Uhr

Bürgermeisterin Ebeling, Stadtkämmerer Becker und Bernd Romanski von Hochtief übergeben das Gebäude

Frankfurt am Main. Am Montag wird der Neubau der Freiherr-vom-Stein-Schule in Sachsenhausen eröffnet. Dazu sprechen Bürgermeisterin Jutta Ebeling, Stadtkämmerer Uwe Becker und Bernd Romanski von der Hochtief Facility Management GmbH. Der Neubau ist im Rahmen eines Public Private Partnership-Programms (PPP) entstanden. Als PPP wird das Mobilisieren privaten Kapitals und Fachwissens zur Erfüllung staatlicher Aufga ben bezeichnet.

Die Freiherr-vom-Stein-Schule liegt unmittelbar neben dem Südbahnhof. Das Schulgebäude befindet sich auf dem Gelände zwischen der Schweizer Straße, der Kaulbachstraße und der Hedderichstraße. 1909 wurde die Schule gegründet. Zwei Jahre später, 1911, bezog sie ein Schulgebäude, von dem heute nur noch ein Teil vorhanden ist.

2007 besuchten 950 Schüler und 87 Lehrer die Freiherr-vom-Stein-Schule; nach neuesten Entwicklungen soll die Anzahl der Schüler auf 1020 ansteigen. Ursprünglich war die Schule als G9-Gymnasium mit Halb- und Ganztags-Unterricht in der Oberstufe konzipiert. Ab dem Jahr 2006 wurde die Schulzeit auf acht Jahre verkürzt, die Schule zu einem G8-Gymnasium mit Ganztags-Unterricht umgewandelt. Daher besteht in Zukunft ein höherer Bedarf an Klassen- und Fachunterrichtsräumen sowie Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten für Schüler und Lehrer.

Da ein großer Teil des bisherigen Schulgebäudes gravierende Mängel aufwies, die nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand zu beseitigen gewesen wären, wurde ein Neubau errichtet. Städtebaulich nimmt er die Flucht der Gebäudekanten der Hedderichstraße auf. In der Kaulbachstraße können auf einer Freifläche Bäumen gepflanzt werden.

Die Schule hat jetzt einen klar erkennbaren Eingang erhalten. Alle Schüler betreten die Schule über den geschützten Schulhof, der wie bisher westlich des Schulgebäudes liegt und von der Schweizer Straße, der Kaulbachstraße und der Hedderichstraße Zugänge erhält. Über einer multifunktionalen Erdgeschosszone liegen zwei dreigeschossige Unterrichtsriegel. Die Hauptausrichtung aller schulspezifischen Unterrichts- und Sonderräume geht nun in die Ost- oder Westrichtung. Damit werden die ehemals negativen Bedingungen – etwa fehlende Durchlüftungsmöglichkeiten und Hitzestaus – abgeschafft.

Die beiden Turnhallen wurden entlang der Hedderichstraße angeordnet und schotten somit vor dem Straßenlärm ab. Zwischen der großen und der kleinen Sporthalle gibt es einen Verbindungsgang, der sich auch als Sportfoyer nutzen lässt. Ein separater Zugang von außen ist über das Treppenhaus von Seiten der Hedderichstraße gegeben. Die beiden Sporthallen können somit bei abendlichen Veranstaltungen eigenständig erschlossen werden. Südlich des Haupteingangs bildet sich in der Fassade der Bereich der Aula durch eine Glasfassade ab.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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