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Frankfurt am Main: HIPPY startet durch – vier neue Gruppen im Nordwesten, vier neue in Griesheim, Gallus und im Ostend

Pressemeldung vom 6. Juni 2011, 09:35 Uhr

(pia) HIPPY muss ein fester Bestandteil der Integrations- und Familienbildungsarbeit in Frankfurt am Main bleiben. So lautete der einhellige Tenor von anwesenden Eltern und Fachkräften auf den beiden Informationsveranstaltungen in der vergangenen Woche in der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach und am Mittwoch in der Georg-August-Zinn-Schule in Griesheim.

HIPPY, was für Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters steht, ist ein Familienbildungsprogramm für Eltern mit Kindern im Vorschulalter. HIPPY bereitet Kinder und Eltern gemeinsam auf die Schule vor, es stärkt zudem das Selbstwertgefühl aller Familienmitglieder und ihre Beziehungen zueinander.

Mit einem Bündel an Maßnahmen haben Familien die Möglichkeit, nachhaltig Kontakte zu knüpfen und sich besser innerhalb der Stadtteile zu vernetzen: praktische und kreative Übungen direkt mit den Kindern auf der Grundlage der von HIPPY-Deutschland vorgegebenen Aktivitätshefte, regelmäßige Hausbesuche und Gruppentreffen sowie gemeinsame Aktivitäten außerhalb des familiären Umfelds.

HIPPY läuft seit 2002 in Frankfurt und wird ab September in den Stadtteilen Heddernheim, Bonames, Niederursel und Nieder-Eschbach vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit der katholischen Familienbildungsstätte mit vier neuen Gruppen starten. Jede Gruppe wird von einer herkunftssprachlichen Hausbesucherin betreut und kann maximal 15 Familien aufnehmen. Hausbesucherinnen sind geschulte Mitarbeiterinnen, die das Programm aus eigener Erfahrung kennen und danach als Trainerin ausgebildet wurden.

Ebenfalls werden vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Familienzentrum Frankfurt vier weitere Gruppen mit jeweils 15 Familien in den Stadtteilen Gallus, Griesheim und im Ostend aufgebaut. Ab September können somit insgesamt 120 neue Familien an dem bewährten Familienbildungsprogramm teilnehmen.

Auch im Internationalen Familienzentrum werden vier Hausbesucherinnen die Familien zu Hause und in Gruppentreffen betreuen. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten koordiniert das Projekt stadtweit. Das Internationale Familienzentrum konnte als Kooperationspartner für die Betreuung eigener Gruppen gewonnen werden.

„HIPPY ist als wertvolles Frühförderprogramm für Kinder im Vorschulalter aus den Frankfurter Stadtteilen nicht mehr wegzudenken. Die frühe Förderung im Kindesalter wahrt und verbessert die Zukunftschancen der heranwachsenden Generation. Die kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten verbessern, die Stärken der Kinder erkennen und gezielt fördern: Das sind wesentliche Leistungen dieses ganzheitlich ausgerichteten Programmkonzeptes namens HIPPY“, so Helga Nagel, Leiterin des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten.Wer an dem Hausbesuchsprogramm teilnehmen möchte, kann sich anmelden bei Projektkoordinatorin Eva Windel, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, eva.windel@stadt-frankfurt.de, Telefon 069/212-32620.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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