Energiewechsel

Frankfurt am Main: Höchst gesund – Erste Ergebnisse der Nutzungsanalyse bestätigt

Pressemeldung vom 25. August 2009, 16:40 Uhr

Zwölf Prozent aller gewerblichen Nutzungen der Höchster Kernstadt sind Teil der Gesundheitswirtschaft

Frankfurt am Main. Bislang wurde die „Gesundheitswirtschaft“ in der Höchster Kernstadt wenig wahrgenommen. Innerhalb des EU-geförderten MANDIE-Projektes hat die Firma Planpool nun die aktuelle Nutzungsstruktur der Höchster Kernstadt untersucht – und dabei festgestellt, dass dort zwölf Prozent der gewerblichen Nutzungen der Gesundheitswirtschaft zuzuschreiben sind. Über die Hälfte davon – rund 54 Prozent – sind Ärzte.

Dass die Bedeutung des Gesundheitsstandorts Höchst anerkannt ist, zeigt auch die aktuelle Ansiedlung am Höchster Markt. Unter Begleitung des Quartiersbüros hat dort Monica Bose im Juli ihre Praxis eröffnet. Die diplomierte Psychologin sieht in Höchst einen sehr guten Standort für ihr Angebot der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Die Präsenz vieler Ärzte und die gute Verkehrsanbindung sprechen für den Gesundheitswirtschaftsstandort Höchst, erklärt MANDIE-Quartiersmanager Jörg Koschutjak die Gründe für die Neuansiedlung.

Die Auswertung der Untersuchung hinsichtlich Gastronomie und Handel wird nach der Sommerpause zusammen mit dem Planungsamt der Öffentlichkeit vorgestellt. „Die Nutzungsanalyse relativiert in wesentlichen Segmenten die von einigen Gruppen gefühlte Wahrnehmung, dass Höchst eine ‚billige‘ Gewerbestruktur prägt. Tatsächlich liegt die aktuelle Leerstandsrate für Erdgeschosse unter dem vergleichbarer Standorte“, stellt der MANDIE-Quartiersmanager fest.
Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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