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Frankfurt am Main: In Frankfurt klettert am Wochenende die deutsche Elite – zum ersten Mal seit 20 Jahren

Pressemeldung vom 16. Juni 2011, 12:04 Uhr

(pia) Klettern hat in Frankfurt Tradition. Lange vor dem großen und bis heute anhaltenden Boom, bereits im Jahr 1992, wurden in der Mainmetropole Europameisterschaften im Sportklettern ausgetragen. Jetzt, fast 20 Jahre danach, gibt es im Sport- und Freizeitzentrum Kalbach gleich zwei Kletterevents der Extraklasse: den Deutschen Bouldercup am Samstag und die Deutsche Jugendmeisterschaft im Bouldern am Sonntag.

Bouldern ist eine Variation des Kletterns, bei der es weniger auf die Höhe als vielmehr auf Geschicklichkeit und Schnelligkeit ankommt. Außerdem sind Boulderer im Gegensatz zu Kletterern nicht angeleint. Nach München und Kitzbühel ist Frankfurt die dritte von vier Stationen der diesjährigen deutschen Bouldercup-Serie. Für den Wettbewerb wurden extra aus München zwei schwere Plastik-Felsbrocken nach Kalbach geholt. Die Feuerwehr musste sie mit einem Gegengewicht von je zwei Tonnen Sandsäcken zusätzlich absichern, so stark ist die Neigung der Felsbrocken.

Frankfurter Boulderer sind derzeit überregional erfolgreich. Im Februar auf der ISPO München siegte der erst 19-jährige Frankfurter Jan Hoyer vor einer starken Konkurrenz aus dem ganzen Bundesgebiet. Eben diese Konkurrenz ist jetzt auch in Kalbach am Start. Genannt seien Weltcupgewinner Jonas Baumann (Wuppertal), der amtierende Deutsche Meister und Weltcupführende Stefan Danker aus Landshut oder Thomas Tauporn aus Schwäbisch-Gmünd.

Bei den Damen hat die deutsche Seriensiegerin Juliane Wurm (Wuppertal) einen kleinen Vorsprung von 40 Punkten auf die zweitplatzierte Monika Retschy (München-Oberland). Bei der deutschen Jugendbouldermeisterschaft am Sonntag darf der Nachwuchs zeigen, was in ihm steckt. Die Deutschen Meister in den Kategorien Jugend A, B und Junioren werden gekürt. Man wird Gesichter sehen, die schon beim Erwachsenenwettkampf am Tag zuvor ganz vorne mitgemischt haben.

Ausgerichtet werden die Wettkämpfe in Kalbach vom Sportamt Frankfurt und von der Sektion Frankfurt des Deutschen Alpenvereins.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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