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Frankfurt am Main: Kaiser Wilhelm II. und die Archäologie

Pressemeldung vom 20. August 2009, 16:20 Uhr

Die Ausstellung „Kaiser Wilhelm II. und die Archäologie“ im Archäologischen Museum geht noch bis zum 6. September

Frankfurt am Main. Bis zum 6. September kann man noch die Sonderausstellung „Kaiser Wilhelm II. und die Archäologie“ im Archäologischen Museum (Karmelitergasse) besuchen.

Wilhelm II. gilt zweifellos als eine der schillerndsten Figuren seiner Zeit. Neben seinen Regierungsgeschäften zeichnete und malte er, schrieb Gedichte und entwarf Uniformen. Er inszenierte sich selbst und ließ seine Auftritte stets ins Bild setzen – und wurde so zum Medienstar seiner Zeit. Besondere Faszination übte außerdem die Archäologie auf den Kaiser aus. Als man ihn fragte, was ihn denn daran so sehr begeistere, antwortete der oberste Jagdherr, sie sei „so aufregend wie die Pürsche auf einen Zwanzigender!“ Der Monarch unterstützte zahlreiche Ausgrabungen, auf Korfu und der Saal­burg, deren Rekonstruktion er mit Interesse begleitete, griff er selbst zum Spaten.

Mit Texten, zeitgenössischen Fotos und Ausschnitten aus dem bekannten Film von Peter Schamoni „Majestät brauchen Sonne“ wird die Thematik illustriert. Dazu wird eine Auswahl archäologischer Funde aus den von Wilhelm II. geförderten Grabungen präsentiert. Persönliche Gegenstände sowie zeittypische Ausstellungsstücke komplettieren das Bild der Archäologie im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert wie auch das Interesse des deut­schen Kaisers an der Altertumsforschung.

Kostenlose Führungen finden sonntags um 14 Uhr und mittwochs um 18 Uhr statt. Informationen und die Anmeldung zu Sonderführungen unter der Telefonnummer 069/212-35896 während den Öffnungszeiten des Museums. Der Eintritt zur Ausstellung kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Das Begleitheft zur Ausstellung ist für 2 Euro zu erhalten. Weitere Informationen unter www.archaeologisches-museum.frankfurt.de.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

Der Einbruch bei den Gewerbesteuer-Einnahmen der Stadt Frankfurt am Main hat sich in den Sommermonaten nicht weiter verschärft. Allerdings hat sich die Einnahmesituation auch nicht entspannt. Wie Stadtkämmerer Uwe Becker mitteilte, sind bis zum 20. August (Stand: 10 Uhr) rund 690 Millionen Euro an Gewerbesteuerzahlungen eingegangen.

„Damit hat sich bestätigt, dass wir in diesem Jahr mit 600 Millionen Euro Gewerbesteuer weniger als 2008 rechnen müssen“, sagte Uwe Becker. Unverändert könne man auch davon ausgehen, dass bis zum Jahresende etwas mehr als eine Milliarde Euro in die Stadtkasse fließen werden.

Mit Blick auf die anstehende Haushaltsklausur des Magistrats betonte der Kämmerer, „der Rahmen für die Chefgespräche ist eng wie bisher“. Die Etatberatungen des Magistrats sollen bis Anfang September abgeschlossen werden. Der Doppelhaushalt 2010/11 soll im Dezember ins Stadtparlament eingebracht werden.

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