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Frankfurt am Main: Keine weiteren Neuerkrankungen an EHEC in Frankfurt

Pressemeldung vom 10. Juni 2011, 13:40 Uhr

(pia) Bundesweit werden den Behörden derzeit immer weniger EHEC-Neuerkrankungen gemeldet. Ein Trend, der auch für Frankfurt gilt.

Dem Amt für Gesundheit wurden seit Dienstag keine weiteren Fälle gemeldet. Erkrankungsbeginn des zuletzt gemeldeten Patienten war am 30. Mai. Es besteht daher die berechtigte Hoffnung, dass der Ausbruch in Frankfurt abebbt.

Von den 15 Patienten, die unter der schweren Verlaufsform HUS leiden, werden noch zwölf stationär behandelt. Weiterhin werden in Frankfurter Kliniken zwei Patienten intensivmedizinisch versorgt. Die elf Patienten in der Uniklinik befinden sich weiter auf dem Weg der Besserung.

Experten sehen Sprossen nun als die wahrscheinliche Infektionsquelle für den Frankfurter Ausbruch an. Da in dem Herstellerbetrieb kein Nachweis auf den Ausbruchskeim mehr geführt werden konnte, scheinen kontaminierte Sprossen dieses Betriebs nicht mehr auf den Markt zu gelangen.

Bis zur endgültigen Abklärung der Infektionsquelle empfiehlt das Amt für Gesundheit allerdings weiterhin, den Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen und auf den Konsum von Blattsalat, Tomaten, Gurken und Sprossen von unbekannten Erzeugern möglichst zu verzichten. Dies gilt nicht für Produkte aus dem eigenem Garten oder von lokalen Erzeugern.

Personen, die an Durchfall erkrankt sind, und deren Haushaltsmitglieder sollten auf gründliche Toilettenhygiene achten, um eine Ansteckung innerhalb der Familie zu verhindern. Falls Blutbeimengungen im Stuhl sichtbar sind, sollte der Hausarzt aufgesucht werden.

Für Fragen zu EHEC steht das Amt für Gesundheit von 8 bis 16 Uhr über die Hotline 069/212-70300 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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