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Frankfurt am Main: Kinder und Jugendliche gestalten Bauzaun und posten auf Facebook

Pressemeldung vom 28. Juni 2011, 09:15 Uhr

(pia) In den Sommerferien können Kinder und Jugendliche nicht nur die Werke der Jubiläumsausstellung im MMK und im MainTor entdecken, sondern auch Kunst in der Stadt erleben: Jugendliche gestalten einen 100 Meter langen Bauzaun mit einer riesigen Zeichnung, machen aus alten Dingen neue „Kunststücke“, interviewen Ausstellungsmacher, nehmen ihre eigene Radioshow auf oder berichten auf Facebook exklusiv aus dem MMK.

Bei dem Workshop „Eine 100-Meter Zeichnung für Frankfurt“ (28. Juni bis 1. Juli, jeweils 11 bis 15 Uhr) steht jugendlichen Teilnehmern ab 12 Jahren der riesige Bauzaun rund um das geplante „Maison 43“ direkt am Mainkai als Malfläche zur Verfügung. Die Idee dahinter ist: Jeder überwindet mit nur einer Linie die lange Strecke des Bauzauns. Anregungen für ihre Zeichnungen holen sich die Jugendlichen in der Jubiläumsausstellung des MMK. Die Teilnahme kostet 30 Euro.

Bei dem Workshop „Alltagsguerillas – Wir verändern die Stadt“ (5. bis 8. Juli, jeweils 11 bis 15 Uhr) bewegen sich Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren unbemerkt durch Frankfurt und hinterlassen dabei unauffällig Spuren und Zeichen, mit denen sie Passanten im Stadtraum überraschen, irritieren oder zum Nachdenken anregen. Die Teilnehmer erkunden so eine Kunstform, die sich von einem Museum kaum sammeln oder ausstellen lässt: Aktionen im öffentlichen Raum. Damit können sie selbst ihre Stadt gestalten und auch ein wenig verändern. An einem der vier Projekttage ist der Künstler Jorma Forth zu Gast, der mit den Teilnehmern eine Exkursion zu verschiedenen Kunstwerken in der Stadt macht. Kosten: 30 Euro.

Im „Skulpturen-Studio“ (12. bis 15. Juli, jeweils 11 bis 15 Uhr) lernen Mädchen und Jungen ab acht Jahren Künstler kennen, die mit Alltagsobjekten arbeiten: Stühle, Tische, Konfetti, Comics, Glasplatten, Maggiflaschen, Neonröhren, Kerzen, Autoschrott. Die Teilnehmer gehen der Frage nach, warum Künstler gerade solche Materialien gerne benutzen und wofür sie eingesetzt werden. Die Kinder sind aufgefordert eigene Gegenstände mitzubringen, die sie interessant finden oder nicht mehr brauchen. Aus einem alten „Ding“ wird schließlich ein neues „Kunststück“ entstehen. Kosten: 30 Euro.

Bei der „MMK Radioshow“ (19. und 20. Juli, jeweils von 11 bis 14 Uhr) führen die Kinder ab zehn Jahren Interviews mit den Kunstwerken, denen sie selbst eine Stimme verleihen. Außerdem schlüpfen sie in die Rolle von Kunstexperten und berichten live aus dem Museum. Mit dem MP3-Aufnahmegerät geht es in die Ausstellung, und zum Schluss bekommt jeder das Hörspiel auf CD mit nach Hause. Die Teilnahme kostet 13 Euro.

Bei „W.elt W.ills W.issen – Junge Kunstkritiker online“ (26. bis 29. Juli, jeweils von 10 bis 14 Uhr) schließlich nehmen Kinder ab 8 Jahren das Museum als Reporter genau in den Blick. Sie treffen Künstler, Museumsmitarbeiter sowie Besucher und berichten über Kunstwerke, die sie interessieren. Mit dem museumseigenen Presseausweis gelangen sie an Orte, zu denen Besucher normalerweise keinen Zutritt haben. Dabei werden die Workshopteilnehmer als junge Kunstkritiker online auf der Facebook-Seite des Museums berichten. Dort stellen sie Tipps und Berichte ins Netz und erreichen damit über 5500 Facebook-Freunde weltweit. Außerdem testen sie als erste Gruppe den Prototyp der MMK Plattform, ein neues Internetportal für Kinder und Jugendliche.

Für alle Workshops ist eine Anmeldung nötig unter Telefon 069/212-40691 oder per E-Mail an kunstvermittlung.mmk@stadt-frankfurt.deFür die „100-Meter Zeichnung“ lädt das MMK Vertreter der Medien am Donnerstag, 30. Juni, 12 Uhr, am Mainkai 43 (neben der Leonhardskirche)zum Fototermin. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK, und Hans-Jürgen Heiderich, Bauherr des „Maison 43“, sind vor Ort.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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