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Frankfurt am Main: Lage stabil, aber keine Entwarnung

Pressemeldung vom 6. Juni 2011, 11:21 Uhr

Zwei weitere EHEC-Erkrankungsfälle – vier Patienten mit HU-Syndrom
(pia) Die Lage in Frankfurt ist weiterhin stabil, allerdings kommen täglich neue Erkrankungsfälle dazu. Im Vergleich zum Vortag sind am Mittwoch zwei weitere Menschen an EHEC erkrankt, bei vier Patienten hat sich zudem die schwere Verlaufsform des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) entwickelt.

Insgesamt ist die Patientenzahl in der Uniklinik unverändert geblieben. Derzeit werden 37 Patienten mit EHEC in Frankfurt versorgt. Davon sind 17 an der schweren Verlaufsform HUS erkrankt, darunter 12 Frankfurter. Nach Auskunft der Uniklinik können in den nächsten Tagen zwei der drei Patienten von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt werden. Kein Patient muss mehr beatmet werden.

Bei einigen der neuen Patienten konnte die Infektionsquelle noch nicht ermittelt werden. Eine Ansteckung in Frankfurt kann daher derzeit nicht sicher ausgeschlossen werden. Das Amt für Gesundheit weist daher noch einmal darauf hin, die Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts ernst zu nehmen, auf Rohkost möglichst zu verzichten und Küchen- und Händehygiene genau zu befolgen. Dies gilt besonders für Personen mit Durchfallerkrankung. Falls Blutbeimengungen im Stuhl sichtbar sind, sollte der Hausarzt zur weiteren Abklärung aufgesucht werden.

Für Fragen zu EHEC steht das Amt für Gesundheit weiterhin von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonhotline 069/212-70300 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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