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Frankfurt am Main: Leichter auf dem Rad durch die Stadtteile

Pressemeldung vom 10. August 2009, 14:24 Uhr

Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Bergen-Enkheim und nördlichen Stadtteilen

Frankfurt am Main. Seit Freitag, 7. August, sind in den Tempo-30-Zonen in Bergen-Enkheim (fast) alle Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet. Ausgenommen sind nur die Straßen Schießgraben, Röhrborngasse zwischen Marktstraße und Im Sperber, Triebstraße zwischen Vilbeler Landstraße und Barbarossastraße und Rangenbergstraße zwischen Leuchte und Bornweidstraße.

Am heutigen Montag, 10. August, werden in den Tempo-30-Zonen in Nieder-Erlenbach, Harheim und Nieder-Eschbach weitere Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet. Von dieser Regelung ausgenommen ist in Nieder-Erlenbach die Straße „Zur Obermühle“ zwischen Zur Obermühle/Im Sauern und Alt Erlenbach.

Die Einbahnstraßen, in denen die neue Regelung gilt, sind mit dem Schild „Radfahrer frei“ gekennzeichnet. Die Radler sollten hier umsichtig und rücksichtsvoll in die Pedale treten: Kommen den Radlern andere Fahrzeuge entgegen, sollten sie ihre Geschwindigkeit anpassen, wenn nötig anhalten oder in eine Parklücke oder eine Einfahrt ausweichen. Radfahrer müssen die in den Tempo-30-Zonen geltende Rechts-vor-links-Regelung beachten.

Auto- und Motorradfahrern wird mit dem Schild „Radfahrer kreuzen von rechts und links“ angezeigt, dass mit Radfahrern aus der Gegenrichtung gerechnet werden muss. Besondere Vorsicht muss bei „rechts-vor-links“ geregelten Kreuzungs- und Einmündungsbereichen walten, bei denen Radfahrer von rechts kommen können – aus einer Richtung also, die bisher nicht zugelassen war. An einigen solchen Kreuzungen und Einmündungen werden Auto- und Motorradfahrer durch das Straßenschild „Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts“ noch einmal gesondert darauf aufmerksam gemacht.

Auch Autofahrer sind zur ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme aufgefordert. So sollten sie ebenfalls ihre Geschwindigkeit anpassen und sich an Kreuzungen oder Einmündungen möglichst weit rechts halten, um Platz für entgegenkommende oder einbiegende Radfahrer zu lassen. Und auch Fußgänger müssen sich in Aufmerksamkeit üben. Sie müssen beim Überqueren von Einbahnstraßen ebenfalls beachten, dass Radfahrer aus beiden Richtungen kommen können.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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