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Frankfurt am Main: Neue Schwerpunkte in der Aus- und Weiterbildung von Lehrern

Pressemeldung vom 28. Juni 2011, 14:00 Uhr

Städel und Marburger Institut für Schulpädagogik vereinbaren Kooperation(pia) Mit einem speziellen Seminarprogramm wollen das Städel Museum und das Institut für Schulpädagogik der Philipps-Universität in Marburg ästhetisches Lernen künftig bereits in der Lehrerausbildung verankern. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen Museum und Institut wurde am Dienstag unterzeichnet.

Zukünftige Lehrer sollen ästhetische Handlungsweisen erproben, um sie in den Kontext von Unterrichts- und Schulprofilentwicklungen zu stellen. Geographiestudenten entdecken den Nutzen von Landschaftsbildern des 19. Jahrhunderts in der Vermittlung geologischer Besonderheiten, Biologielehrer können die Tier- und Pflanzendarstellungen auf Stilleben als Unterrichtsergänzung einsetzen und Mathematik- und Physiklehrer finden in von Symmetrie und Perspektive geprägten Renaissancebildern oder in den abstrakten Kompositionen der Moderne sinnliches Anschauungsmaterial für ihre Materie. Von der Universität werden verschiedene Seminarformate wie Kreatives Schreiben, Theater, Tanz, Film, Foto, Hörspiel und Forschendes Lernen/Ästhetische Forschung angeboten, in die jeweils spezielle Fortbildungsmodule im Städel integriert sind.

Die Kooperationspartner wollen Unterrichtsformate auch in der Lern- und Forschungswerkstatt und im Museum erproben.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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