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Frankfurt am Main: Palmengarten lädt „Ernte-Helfer“ ein

Pressemeldung vom 18. August 2009, 16:36 Uhr

An diesem Donnerstag steht im Palmengarten die Bananenernte an

Frankfurt am Main. An diesem Donnerstag, 20. August, steht im Palmengarten die Bananenernte an, zu der Palmengartendirektor Matthias Jenny Berichterstatter gerne einlädt.

Hierzu ein bisschen Hintergrund: Ursprünglich, so vermutet man, kommt die Bananenpflanze aus Südostasien. Sie ist, wie die Mango, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Nachdem arabische Elfenbein- und Sklavenhändler sie im gesamten afrikanischen Kontinent verbreitet haben, nahmen die Portugiesen aus ihrer westafrikanischen Kolonie Senegal Bananenpflanzen mit und legten 1402 die ersten Plantagen auf den Kanarischen Inseln an. Sie waren es auch, die die Bananen in die Neue Welt mitbrachten.

Die Bananenpflanze bildet nach ungefähr neunmonatigem Wachstum einen großen Blütenstand aus mehreren Reihen rötlicher Blüten. Aus jeder Blütenreihe entwickelt sich eine „Bananenhand“. Je nach Größe der Bananenpflanze können such bis zu 20 solcher Hände bilden, an denen wiederum bis zu 20 Bananen wachsen können. Eine Staude wiegt rund 40 Kilogramm und besteht aus bis zu 200 Bananen. Nach drei bist vier Monaten sind sie reif und können geerntet werden. Der Stamm besteht aus ineinander geschachtelten Blättern, die bis zu sechs Meter lang sind.

Im Gegensatz zu anderen haltbaren Pflanzenprodukten wie Tee, Kakao, Kaffee und Gewürze, konnte die leicht verderbliche Banane erst spät zur Kolonialware werden. Noch 1866 war die Banane in Europa und Nordamerika weitgehend unbekannt. Erst 1870 gelangten die Bananen von Jamaika nach Amerika und die Entwicklung des Bananenhandels begann.

Warum ist die Banane krumm? Sobald die Blütendeckblätter abgefallen sind, strecken sich die Bananenfinger nach oben und wachsen dem Licht entgegen. dadurch erhält die Banane ihre charakteristische, leicht gebogene Form.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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