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Frankfurt am Main: Petra Roth – Frankfurt als bedeutender Ort zeitgenössischer Kunst gestärkt

Pressemeldung vom 8. Juni 2011, 13:01 Uhr

OB gratuliert Susanne Gaensheimer, Kuratorin des Sieger-Pavillons bei der Biennale in Venedig(pia) Oberbürgermeisterin Petra Roth hat Susanne Gaensheimer zum Goldenen Löwen von Venedig gratuliert. Sie machte deutlich, dass diese Auszeichnung für die Kuratorin des Deutschen Pavillons bei der Biennale in Venedig auch Frankfurt als „bedeutenden Ort zeitgenössischen Kunst“ stärken werde. „Mit dem Goldenen Löwen machen wir uns an die Kunst-Präsentationen zum 20-jährigen Bestehen des Museums für Moderne Kunst“, sagte Roth.

Das MMK, dessen Direktorin Susanne Gaensheimer ist, gehört heute zu den weltweit bedeutenden Häusern zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung umfasst gegenwärtig mehr als 4500 Kunstwerke und ist in zwei Jahrzehnten ihrer Existenz aufgebaut werden. Aus diesem Anlass vermittelt das Museum vom 19. Juni an unter anderem im MainTor eine Übersicht der eigenen Sammlung.

Susanne Gaensheimer hat den Deutschen Pavillon für die Biennale kuratiert. Sie beauftragte zunächst Christoph Schlingensief selbst damit, diesen als schwierig geltenden Ort zu bespielen. Schlingensief arbeitete daran bis zu seinem Tod im vergangenen Sommer. Gaensheimer entschied sich, in seinem Namen gemeinsam mit Schlingensiefs Witwe Aino Laberenz weiterzumachen. Es gab Zweifler, ob das gelingen könne. Für Petra Roth stand bei einem Besuch des Pavillons am Dienstagabend unmittelbar vor der offiziellen Eröffnung fest: Im Deutschen Pavillon stellen sich essentielle Fragen, „Susanne Gaensheimer und Aino Laberenz haben im Sinne Christoph Schlingensiefs das Forum für eine Auseinandersetzung mit Leben und Tod in religiöser und realer Dimension geschaffen.“Fragen beantwortet Matthias Arning, Telefon 069/212-45257.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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