Energiewechsel

Frankfurt am Main: Stadt will Verwaltungsbau an der Adam-Riese-Straße leasen

Pressemeldung vom 24. Juni 2011, 15:58 Uhr

Neues Domizil für Grünflächenamt und Amt für Straßenbau und Erschließung
(pia) Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat heute beschlossen, einen Leasingvertrag für ein neu zu errichtendes Verwaltungsgebäude an der Adam-Riese-Straße abzuschließen. Dort sollen das Grünflächenamt sowie das Amt für Straßenbau und Erschließung räumlich zusammengeführt werden. Der Leasingvertrag steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der kommunalen Aufsichtsbehörde und erfordert noch die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung.

„Der Neubau umfasst ein siebengeschossiges Verwaltungsgebäude mit Werkstätten und Kantine“, erläutert Planungsdezernent Edwin Schwarz. „Das Gebäude soll eine Bruttogeschossfläche von 30.522 Quadratmeter umfassen und rund 500 Mitarbeitern Arbeitsplätzen bieten.“ Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf rund 75,9 Millionen Euro, davon betragen die Kosten für Gebäude und Grundstück rund 69 Millionen Euro, für Mieterausbauleistungen rund 2,9 Millionen Euro und für die Erschließung und eine öffentliche Straße rund 3,9 Millionen. Dem Vorhaben liegt eine detaillierte Baubeschreibung von etwa 100 Seiten zugrunde. Sie ist vertraglich für den Leasinggeber bindend, Nachträge werden ausgeschlossen.

„Der Leasingvertrag bietet insbesondere den Vorteil, dass zu einem vereinbarten Fertigstellungstermin ein nach den Wünschen der Stadt definiertes Büro- und Werkstattgebäude zu Festpreisen errichtet wird“, begründet Stadtrat Schwarz das Vorgehen.

Die Vertragslaufzeit beträgt 30 Jahre. Spätestens nach 30 Jahren erwirbt die Stadt das Gebäude zum Wert von 10 Prozent der ursprünglichen Gesamtinvestitionskosten, also für rund 7,6 Millionen Euro. Nach 15, 20 oder 25 Jahren besteht ein Ankaufsrecht zum jeweiligen Barwert der Restzahlungen. Die Bauunterhaltung geht zu Lasten der Stadt.

In dem Gebäude sollen die jeweils erforderlichen Büro- und Werkstattflächen der beiden Ämter unterkommen. Denn trotz der seit geraumer Zeit erfolgten Zusammenlegung des Erschließungsamtes und Straßenbauamtes zum Amt für Straßenbau und Erschließung sind die entsprechenden Organisationseinheiten bis heute getrennt an der Großen Friedberger Straße und der Gerbermühlstraße untergebracht. Ähnliches gilt für das Grünflächenamt, das sich aus dem ehemaligen Gartenamt, Friedhofsamt und Forstamt zusammensetzt.

Durch die Zusammenfassung der dezentral angesiedelten Büro- und Werkstattarbeitsplätze (vornehmlich Mörfelder Landstraße, Wetteraustraße, Große Friedberger Straße, Gerbermühlstraße) können Effizienz und Effektivität der Raumorganisation sowie der Personaleinsatz und die Leistungsfähigkeit beider Ämter optimiert werden.Die vollständige Pressemitteilung ist beigefügt.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis