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Frankfurt am Main: Wegen Pilzbefall müssen hundertjährige Buchen fallen

Pressemeldung vom 11. September 2009, 15:51 Uhr

In den nächsten Tagen werden im Stadtgebiet wieder Bäume gefällt

Frankfurt am Main. In den nächsten Tagen müssen im Stadtgebiet wieder einige Bäume gefällt werden, da sie Passanten und den Straßenverkehr gefährden könnten.

Zweimal im Jahr werden die städtischen Park- und Straßenbäume auf ihre Sicherheit überprüft, so auch die Bäume im Ostpark. Leider wurden an zwei über hundert Jahre alten Buchen Pilzfruchtkörper des Riesenporlings entdeckt. Dieser holzzerstörende Pilz besiedelt in der Regel zuerst die tiefer liegenden Wurzeln und breitet sich von dort nach oben aus. Wenn der zwanzig bis dreißig Zentimeter breite Fruchtkörper oberhalb der Erde am Baum auftritt, hat er somit schon einen erheblichen Teil der Holzmasse abgebaut. Von allen Pilzarten, die die Standsicherheit von Bäumen beeinträchtigen, wird der Riesenporling insbesondere an der Buche am meisten gefürchtet. Aufgrund des hohen Alters und ihrer prägenden Wirkung für den Park wurden die Ostpark-Buchen zusätzlich durch einen Gutachter untersucht, der jedoch das Urteil des Grünflächenamtes nur bestätigen konnte: Eine Fällung ist unumgänglich. Eine Nachpflanzung wird in den Wintermonaten erfolgen.

In der Bernadottestraße 1 werden außerdem drei Robinien gefällt, die eine Höhe von etwa 16 Metern erreicht haben. Sie bestehen überwiegend nur noch aus Totholz und gefährden ihre Umgebung durch Ast- und Kronenbruch. Da der Baumbestand an dieser Stelle schon sehr dicht ist, werden sie nicht nachgepflanzt.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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