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Frankfurt am Main: Weiter Neuerkrankungen in Frankfurt

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 13:28 Uhr

(pia) Weiterhin erkranken Frankfurter am EHEC-Virus. Die Zahl erkrankter Frankfurter ist seit Beginn des EHEC-Ausbruchs auf 40 Patienten angestiegen. Gestern waren es noch 34 gewesen.

15 dieser Patienten leiden unter der schweren Verlaufsform des HUS und werden dialysiert. Davon liegen zwei Personen auf der Intensivstation.

Entspannung zeichnet sich indes im Frankfurter Universitätsklinikum ab. Dort sind seit gestern keine Neuerkrankte aufgenommen worden. Bei drei Personen hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Zudem konnte ein Teil der Patienten mittlerweile aus der stationären Behandlung entlassen werden.

Auch wenn Sprossen von Experten als die wahrscheinliche Infektionsquelle angesehen werden, empfiehlt das Amt für Gesundheit, den Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen und auf den Konsum von Blattsalat, Tomaten und Gurken und Sprossen möglichst zu verzichten. Dies gilt nicht für Produkte aus eigenem Garten oder von lokalen Erzeugern. Außerdem sollte auf Küchen- und Händehygiene genau geachtet werden.

Personen, die selbst an Durchfall erkrankt sind, und deren Haushaltsmitglieder sollten auf gründliche Toilettenhygiene achten, um eine Ansteckung innerhalb der Familie zu verhindern. Falls Blutbeimengungen im Stuhl sichtbar sind, sollte der Hausarzt aufgesucht werden.

Für Fragen zu EHEC steht das Amt für Gesundheit weiterhin von 8 bis 16 Uhr über die Hotline 069/212-70300 zur Verfügung.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

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