Energiewechsel

Frankfurt am Main: Wie Ellen ihr Leben ändert

Pressemeldung vom 26. August 2009, 16:44 Uhr

Filmdreh von „Im Alter von Ellen“ in Frankfurt

Frankfurt am Main. Frankfurt erlebt als Filmstadt gerade einen regelrechten Boom: Gleich drei Kinofilme werden zurzeit rund um den Main gedreht, in den Filmteams darunter namhafte Regisseure und nicht weniger bekannte Schauspieler. Filmemacher schätzen offensichtlich besonders die Eigenschaften Frankfurts, die so in keiner anderen Stadt zu finden sind. Mit der Skyline im Hintergrund siedelt sich der Film „Unter dir die Stadt“, dessen Dreharbeiten gestern endeten, im Bankermilieu an. Außerdem wird der Film „Die kommenden Tage“ dieser Tage gedreht.

Nun bietet der internationale Frankfurter Flughafen, neben weiteren Drehorten in Frankfurt, die Kulisse für die Deutsch-Französische Koproduktion „Im Alter von Ellen“, ist doch die titelgebende Hauptdarstellerin Ellen (gespielt von Jeanne Balibar) von Beruf Stewardess. Neben den Dreharbeiten in Frankfurt vom 24. bis 28 August sind weitere Drehorte Köln und Südafrika: Das Leben einer Flugbegleiterin ist eben ein unstetes, und sie ist viel unterwegs. Pia Marais, die in Johannesburg in Südafrika geboren ist, ist die Regisseurin des Films. 2007 hatte sie mit dem autobiografisch inspirierten Film „Die Unerzogenen“ ihr Langfilmebüt als Regisseurin und gewann dafür mehrere Preise, darunter den „Tiger Award“ beim Rotterdam Filmfestival 2007.

Ihr aktueller Film erzählt die Geschichte von der etwa vierzigjährigen Ellen, deren Leben mit der Trennung von ihrem Freund und dem Verlust ihrer Arbeit radikalen Veränderungen ausgesetzt wird. Was ihr wirklich wichtig im Leben ist, lernt sie, als sie eine Gruppe von Tierschutzaktivisten trifft.

Um diesen Lebensabschnitt Ellens ging es auch gestern Abend bei den Dreharbeiten im Stadtteil Niederrad. Ein tierischer Schauspieler war mit von der Partie: ein kleiner Affe, der sich bei den Aufnahmen divenhafter gebärdete als die um die späte Uhrzeit noch gutgelaunten Schauspieler. Denn wenn dem Affen Kamera und Scheinwerferlicht zuviel werden, beisst er auch gerne mal zu.

Wie Stewardess Ellen letztendlich ihre Lebenskrise meistert und ein neues Leben anfängt, kann man 2010 in den Kinos erleben. Wann genau der Film, mit Gesamtkosten von 1,7 Millionen Euro, darunter 100.00 Euro von der hessischen Filmförderung, erscheint, steht noch nicht genau fest.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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