Energiewechsel

Frankfurt am Main: Wirtschaftsdezernent startet Welcome-Tour

Pressemeldung vom 24. September 2009, 10:22 Uhr

Stadtrat Markus Frank besucht drei neue Unternehmen in Frankfurt

Frankfurt am Main. „Es ist im Sinne einer nachhaltigen Ansiedlungspolitik, gerade in den ersten Monaten nach einer Ansiedlung den Kontakt zwischen Wirtschaft und Stadt intensiv zu halten“, erklärt Stadtrat Markus Frank die Motivation seiner Welcome-Tour. „Die Wirtschaftsförderung ist ein wichtiger Türöffner. Insbesondere für neue Unternehmen aus dem Ausland ist es fundamental, schnell den Weg zu Kooperationspartnern, potenziellen Kunden, Behörden und zur Community zu finden.“ Und so ging es bei den ersten drei Unternehmen, die der Wirtschaftsdezernent am Montag in deren neuen Niederlassungen b esuchte, darum auszuloten, welche Kontakte und Hilfestellungen notwendig sein könnten, um die Neuansiedlungen bei einem erfolgreichen Start weiter zu begleiten.

Zwei Milliarden chinesische Kreditkarten
Seinen Antrittsbesuch machte der Stadtrat bei drei Unternehmen unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Branchen. Zuerst besuchte er die neue Repräsentanz der China UnionPay Co. (CUP) am Anlagenring. Die führende chinesische Kreditkartenorganisation beschäftigt in dem im Juni eingerichteten Frankfurter Büro zunächst drei Mitarbeiter. CUP ist die einzige Kreditkartenorganisation in der Volksrepublik China. Sie wurde im März 2002 gegründet und ist eine Vereinigung der kartenausgebenden Banken Chinas unter Aufsicht der chinesischen Zentralbank. Derzeit hat CUP über 3.000 Angestellte und mehr als 240 in- und ausländische assoziierte Mitglieder auf der ganzen Welt. Allein in China , Hongkong, Singapur und Korea hat CUP zwei Milliarden Kreditkarten ausgegeben. Der Leiter der Repräsentanz, Herr Zheng Ma, begründet sein Interesse für Frankfurt mit dem guten Image des Finanzplatzes und den langjährigen intensiven städtepartnerschaftlichen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Frankfurt und den chinesischen Städten Guangzhou, Beijing, Shenzhen und Tianjin.

Schwedische Inneneinrichtung auf Öko-Basis
Der schwedische Büromöbelhersteller und Innenausstatter Kinnarps Büromöbel GmbH hat sich im Westhafenhaus in der Speicherstraße 1 niedergelassen und baut gerade einen attraktiven Showroom auf, der Ende dieses Jahres eröffnet werden soll. Derzeit sind fünf Mitarbeiter beschäftigt, die Niederlassung will sich in Frankfuirt aber vergrößern. 1942 von Jarl und Evy Andersson gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute insgesamt etwa 2.200 Mitarbeiter und ist damit Europas zweitgrößter Anbieter von Einrichtungslösungen. Die Produkte und Beratungsdienstleistungen sind mittlerweile in 35 Ländern erhältlich; weltweit arbeiten fast 2.800 Menschen für das Familienunternehmen, das alle P rodukte in Schweden herstellen lässt. Das Unternehmen verwendet kein Chrom bei der Stuhlproduktion, setzt Biodiesel als Treibstoff ein und verarbeitet seine Abfälle zu Brennstoffpellets. Anfang März wurde Kinnarps daher der prestigeträchtige Preis als „Excellent Green Supplier“ vom schwedischen Finanzminister verliehen.

Chemie-Software für Deutschland, Österreich und die Deutsch-Schweiz
Die in Frankfurts Partnerstadt Toronto beheimatete Advanced Chemistry Development, Inc. (ACD/Labs) hat am 1. September eine deutsche Tochter gegründet, die in Niederrad sitzt. Die Advanced Chemistry Development Germany GmbH ist für Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz zuständig und beschäftigt drei Mitarbeiter, will aber ebenfalls weiter expandieren. ACD/Labs ist ein Chemie-Software Unternehmen, das integrierte Systemlösungen für die Analyse chemischer Informationen anbietet und Softwarelösungen für die Forschung und Entwicklung in der chemischen, biochemischen und pharmazeutischen Industrie entwickelt. Gegründet 1994, beschäftigt ACD/La bs mittlerweile weltweit über 140 Mitarbeiter.

Frankfurts Schlüsselbranchen werden gestärkt
Erfreut zeigte sich Stadtrat Markus Frank darüber, dass die drei Unternehmen Wachstumspotenzial an ihrem neuen Standort sehen: „Frankfurts Schlüsselbranchen Finance, Immobilienwirtschaft und Chemie/Pharma/Biotech werden durch diese Neuansiedelungen gestärkt. Wenn wir gerade in der Anfangsphase notwendige Kontakte vermitteln und den Unternehmen wertvolle Hilfestellung geben können, dann nutzt das nicht nur den neuen Unternehmen, sondern dem Wirtschaftsstandort Frankfurt insgesamt.“ Am morgigen Donnerstag setzt der Wirtschaftsdezernent seine Welcome-Tour fort.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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