Energiewechsel

Frankfurt am Main: Wirtschaftslage sorgt weiter für Zuwachs

Pressemeldung vom 19. August 2009, 16:14 Uhr

Frankfurt ist von Januar bis März erneut um knapp 2.000 Menschen gewachsen – mitten in der Krise

Frankfurt am Main. 674.604 Frankfurterinnen und Frankfurter hatten Ende März ihren Erstwohnsitz in der Stadt. Das hat das Bürgeramt, Statistik und Wahlen in seiner eigenen Bevölkerungsfortschreibung ermittelt. 343.855 Frauen stehen 330.749 Männer gegenüber; 510.441 Einwohner sind Deutsche, 164.163 Ausländerinnen und Ausländer. Damit ist Frankfurt erneut ein wenig größer geworden, und zwar um 1.937 Menschen in den drei Monaten seit Silvester 2008 und um ganze 4.531 seit 31. März 2008.

Schon seit Anfang 2006 verzeichnet Frankfurt ein anhaltendes Bevölkerungswachstum zwischen 0,8 und 1,6 Prozent pro Jahr. Im ersten Quartal dieses Jahres hat es sich erneut fortgesetzt. Mit rund 675.000 Einwohnern leben heute etwa 23.000 Menschen mehr in der Stadt als noch Ende 2005 – ein Plus von 3,5 Prozent.

Die „rezessive Grundtendenz der gesamtwirtschaftlichen Lage, die im Winterhalbjahr 2008/2009 ein ausgesprochen hohes Tempo erreichte“, schreiben die Statistiker, habe sich „in der Frankfurter Bevölkerungsentwicklung nicht spürbar niedergeschlagen“. Die Lage auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt ist derzeit so schlecht nicht – was die „Wanderungsdynamik“ erklären dürfte. 14.366 Menschen sind von Januar bis März neu in die Stadt gezogen, nur 12.463 haben sie wieder verlassen.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Pressestelle

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