Energiewechsel

Fulda: Investition in Zukunftschancen junger Menschen

Pressemeldung vom 11. September 2009, 15:37 Uhr

An Konrad-Zuse-Schule entstehen sechs neue Klassen- und zwei Gruppenräume / Gesamt-kosten von über 900.000 Euro / Schulstandort Hünfeld wird gestärkt

Fulda. Landrat Bernd Woide hat heute auf dem Gelände der Konrad-Zuse-Schule das Startsignal für eine weitere Baumaßnahme im Hünfelder Schulviertel gegeben. Beim symbolischen ersten Spatenstich für die Errichtung eines Anbaus an den bestehenden Gebäudetrakt „A“ der Kreisberufsschule wurde er vom neuen Schulleiter Gerhard Herget, Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel sowie Vertretern des Planungsbüros, der bauausführenden Firmen und der beteiligten Fachdienste der Kreisverwaltung unterstützt.

Die Erweiterung der Konrad-Zuse-Schule ist durch den Anstieg der Schülerzahlen in den zurückliegenden Jahren notwendig geworden. Auf 1.500 Kubikmeter umbauten Raum sollen sechs neue Klassenräume und zwei Gruppenräume sowie ein zusätzliches Treppenhaus als zweiter Rettungsweg entstehen. Die Baukosten werden auf 885.000 Euro geschätzt. Hinzu kommen noch 40.000 Euro für die Ersteinrichtung. Mit der Übergabe des neuen Gebäudes wird je nach Wetterlage im Juni nächsten Jahres gerechnet.

Bei der Begrüßung wies Schulleiter Herget darauf hin, dass an der Konrad-Zuse-Schule dringender Raumbedarf bestehe. Die Verbesserung der räumlichen Bedingungen sei eine wichtige Voraussetzung, um den pädagogischen Anspruch eines modernen Berufsschulwesens zu verwirklichen, das dem selbstorganisierten und zukunftsgerichteten Lernen einen zentralen Stellenwert einräume. Die Baumaßnahme werde dazu beitragen, den landesweit sehr guten Ruf der Konrad-Zuse-Schule weiter zu festigen.

Bindeglied zur regionalen Wirtschaft

Landrat Woide bezeichnete die Kreisberufsschule als wichtigen Baustein zur Abrundung des pädagogischen Angebots und Bindeglied zur regionalen Wirtschaft. „Der Landkreis Fulda steht zu seiner Verantwortung für den Schulstandort Hünfeld, und ich kann mich auch aus meiner Zeit als Erster Kreisbeigeordneter nicht erinnern, dass in den vergangenen Jahren hier einmal nicht gebaut worden wäre.“ Dabei sei die jetzige Maßnahme wegen ihrer Finanzierung aus den Konjunkturprogramm etwas Besonderes.

Nach Angaben von Landrat Woide habe der Landkreis Fulda aus Landes- und Bundesmitteln insgesamt über 30 Millionen Euro für Schulbaumaßnahmen zur Verfügung, die möglichst schnell verbaut werden sollten. Es gehe jedoch nicht nur darum, in Bildung und damit in die Zukunftschancen junger Menschen zu investieren. „Wir wollen ganz bewusst auch konjunkturelle Effekte erzielen, indem Aufträge in die Region vergeben und auf diese Weise bestehende Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden.“

Bürgermeister Dr. Fennel erkannte die Bemühungen des Landkreises, in Hünfeld ein qualifiziertes Schulangebot zu unterhalten und weiter auszubauen, ausdrücklich an. Ein solches Angebot mache die Wertigkeit von Hünfeld als Mittelzentrum deutlich. Heute gehörten die Sorgen um die Zukunftsfähigkeit der Konrad-Zuse-Schule der Vergangenheit an. Es sei jedoch weiter besondere Kreativität erforderlich, um durch entsprechende Ausbildungsberufe auch für Schüler von außerhalb der Region anziehend zu wirken.

Quelle: Stadt Fulda – Pressestelle

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