Energiewechsel

Fulda: Jugend debattiert mit Biosphärenreservat Rhön

Pressemeldung vom 14. September 2009, 15:07 Uhr

Gemeinsame Veranstaltung mit Kooperationspartner Rabanus-Maurus-Schule, Ulstertalschule und Waldorfschule im Domgymnasium / breite Themenpalette

Fulda. Gemeinsam veranstalteten das Biosphärenreservat Rhön und seine Kooperationspartner Rabanus-Maurus-Schule Fulda, Ulstertalschule Hilders und Waldorfschule Loheland ein Diskussionsforum unter der Überschrift „Die Jugend und ihre Biosphäre“. Im Rahmen der Veranstaltung wurden, vermittelt durch die Pädagogen Martin Böttcher vom Domgymnasium, Dr. Rainer Heimerich von der Ulstertalschule und Dr. Herbert Rode von der Waldorfschule, Schüler aus verschiedenen Leistungskursen und AGs für einen Vormittag zusammengebracht.

Den Einstieg in die Thematik bildete ein Vortrag von Martin Kremer, Biosphärenreservat Rhön. Dieser versuchte, vielfältige Facetten aufzuzeigen, bei denen es Anknüpfungspunkte zwischen jugendlichen Interessen und dem Biosphärenreservat Rhön gibt. Dabei reichte die Bandbreite über den Umwelt- und Naturschutz bis zu Fragestellungen des gesellschaftlichen Wandels, Arbeiten und Wohnen sowie die Weiterentwicklung der heimischen Schulen.

Die Einführung löste eine gut zweistündige Diskussion aus, an der sich neben den Schülern auch die Pädagogen beteiligten und für das Biosphärenreservat der Leiter der Verwaltungsstelle, Otto Evers, die Rhön-Ranger Hubert Heger und Hubert Stumpf sowie Martin Kremer Rede und Antwort standen. Themen waren unter anderem berufliche Zukunftsperspektiven, Freizeitangebote für Jugendliche auf dem Land, Alkoholexzesse, ÖPNV-Verbindungen und die Notwendigkeit der Jagd in Kernzonen, wobei sich die Jugendlichen ausgesprochen diskussionsfreudig und informiert zeigten.

So zog Otto Evers nach Abschluss der Veranstaltung ein positives Resümee: „Ich glaube, es ist wichtig, mit Jugendlichen zu diskutieren anstatt über sie. Gerade die Jugendlichen sind für das Biosphärenreservat im Hinblick auf eine nachhaltige und zukunftsfähige Gestaltung eine ganz wichtige Zielgruppe.“ Auch seitens der Pädagogen wurde die Veranstaltung als gut gelungen eingestuft, so dass weitere Veranstaltungen auch in der Waldorfschule Loheland und in der Ulstertalschule Hilders folgen sollen.

Quelle: Stadt Fulda – Pressestelle

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