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Fulda: Landkreis Fulda nimmt Verpflichtungen aus Kreisstraßenbau ernst

Pressemeldung vom 27. August 2009, 13:01 Uhr

Ausbau der Ortsdurchfahrt Götzenhof beginnt / erster Spatenstich durch Landrat Bernd Woi-de auf dem Schaufelbagger / Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro

Fulda. Nachdem die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten kurzfristig abgewickelt werden konnten, hoffen alle Beteiligten beim Ausbau der Kreisstraße 1 (K 1) in der Ortslage Götzenhof auf eine ebenso zügige Durchführung der Baumaßnahme, die auf elf Monate veranschlagt ist. Ulrich Hansel vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Fulda stellte eine teilweise Befahrbarkeit bis zum Jahresende in Aussicht, wies aber darauf hin, dass „es ohne Staub, Lärm und Umwege nicht gehen wird“. Man werde sich bemühen, die Belastungen während der Bauphase in erträglichem Rahmen zu halten.

Diesen dringenden Wunsch im Interesse vor allem der unmittelbaren Anlieger verband Landrat Bernd Woide mit der Hoffnung auf einen möglichst unfallfreien Verlauf. Landrat Woide, der den symbolischen ersten Spatenstich mit dem Schaufelbagger tätigte, sprach von „keiner kleinen Straßenbaumaßnahme“, für die der Landkreis Fulda Eigenmittel von immerhin rund 560.000 Euro aufwenden müsse. „Wir nehmen auch in diesem Fall unsere Verpflichtungen, die sich aus der Unterhaltung eines umfangreichen und leistungsfähigen Kreisstraßennetzes ergeben, sehr ernst – und das trotz enger werdendem Haushaltsbudget.“

Nach den Worten von Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen habe die Gemeinde Petersberg den Ausbau der Ortsdurchfahrt Götzenhof schon einige Jahre auf der Tagesordnung. Man begleite die Maßnahme positiv und engagiere sich bei der Neuanlage der Geh- und Radwege auch finanziell. Von allen Ortsdurchfahrten im Gemeindegebiet fehle jetzt nur noch Untergötzenhof – „dann sind wir wunschlos glücklich“. Bürgermeister Schwiddessen äußerte sich überzeugt, dass „aller Ärger über den Baustress schnell verflogen sein wird, wenn die neue Straße erst einmal fertiggestellt ist – und das so zügig wie möglich“.

Die Straßenbaumaßnahme ist notwendig, weil sich die K 1 einschließlich Nebenanlagen in einem schlechten Zustand befindet. Aufgrund des unzureichenden Unterbaus zeigen sich deutliche Setzungen und Unebenheiten in Längs- und Querrichtung sowie viele Risse. Die Bauarbeiten beginnen an der Bahnunterführung und enden nach 800 Meter auf freier Strecke im Einmündungsbereich der K 7. Die Fahrbahn erhält eine einheitliche Breite von 6,00 Meter einschließlich beidseitiger Entwässerungsrinnen. Linksseitig wird ein kombinierter Geh- und Radweg von 3,00 Meter Breite hergestellt, rechtsseitig ein Gehweg.

Quelle: Stadt Fulda – Pressestelle

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