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Fulda: Magistrat bewilligt rund 275.000 Euro für Um- und Ausbau der Goethestraße/parkähnliche Friedhofsanlage wird noch besser erfahrbar/ Sanierungsarbeiten haben begonnen

Pressemeldung vom 9. Oktober 2012, 15:31 Uhr

Neue Fahrbahndecke und Gehweg für die Goethestraße

Fulda (mb). Die Goethestraße entlang des alten städtischen Friedhofs hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Deutliche Spuren hat die Witterung an der Fahrbahn hinterlassen. Die Asphaltschicht muss deshalb dringend erneuert werden. Vor einigen Wochen hatten die Mitglieder des Fuldaer Magistrats bereits „Grünes Licht“ für die Planung und das Konzept zum Aus- und Umbau der Goethestraße gegeben. Nach der erfolgten Auftragsvergabe an ein heimisches Bauunternehmen mit einem Volumen von rund 269.000 Euro – weitere 6.500 Euro entfallen auf Markierung, Beschilderung und Baustoffprüfung – haben inzwischen die Arbeiten begonnen.

Im Zuge der Straßensanierung hat sich die Verwaltung auch Gedanken gemacht, was sich für die Fußgänger verbessern lässt. Eine wichtige Anregung liefert die Masterplanung „Südliche Innenstadt“. Sie empfiehlt, neue Querungs- und Zugangsmöglichkeiten zum so genannten „Alten Friedhof“ anzulegen. Damit verbunden ist der Neubau eines rund 190 Meter langen Gehweges entlang der Friedhofsmauer in der Goethestraße.

Gewinn für die Anwohner

„Mit diesem Vorhaben, für das eine Landesförderung im Rahmen des Programms „Stadtumbau in Hessen“ in Aussicht steht, verbessern wir nicht nur deutlich die Fahrbahnqualität, sondern erhöhen spürbar die Umfeldqualität der benachbarten Wohnbebauung“, kommentiert Fuldas Verwaltungschef Gerhard Möller die jüngste Magistratsentscheidung. Freuen können sich vor allem die Bewohner der nahe gelegenen Seniorenanlage. Sie hatten sich eine bessere Anbindung an die Innenstadt gewünscht. Gleiches gilt für das Wohnquartier Osthessencenter. Durch zusätzliche Überquerungsmöglichkeiten sowie durch den neuen Gehweg bieten sich Fußgängern künftig bessere Verbindungen beispielsweise in Richtung Heinrich-von-Bibra Schule. Auch die Radfahrer profitieren vom Sanierungsvorhaben. Denn sie erhalten parallel zum Gehweg einen eigenes markierten Radfahr-Schutzstreifen. Stadtbaurätin Cornelia Zuschke schätzt den Gewinn für das parkähnliche Friedhofsareal. „Ausgehend vom etwa zwei Meter breiten Gehweg können vorhandene, aber zugemauerte Durchbrüche wie das „alte Tor“ wieder geöffnet und somit die hohe Aufenthaltsqualität der historischen, mit alten Bäumen bestandenen Friedhofsanlage erfahrbar werden.“

Einspurig

Wie Möller betont, bleibe die Sanierung der Fahrbahn auf das Notwendigste beschränkt. Zum heute üblichen Standard gehöre, den Gehweg barrierefrei anzuglegen mit grauem Betonsteinpflaster und entsprechenden Borden zur Abgrenzung von der Fahrbahn. Die bisher zweispurige Straße soll künftig zu wesentlichen Teilen einspurig verlaufen und sich erst ab den Einfädelspuren zum Abbiegen in die Heinrich- oder die Künzellerstraße teilen. „Wir gewinnen durch unser Sanierungsvorhaben in diesem innerstädtischen Bereich entscheidend an Qualität“, betonten OB Möller und Stadtbaurätin Zuschke einhellig.

Quelle: Stadt Fulda / Magistratspressestelle

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