Energiewechsel

Fulda: Städtische Straßenbaumaßnahmen im Blick – OB Möller und Stadtbaurätin Zuschke informierten über Baufortschritt am Abtstor

Pressemeldung vom 11. August 2009, 16:35 Uhr

Fulda. Die Stadt Fulda baut und investiert für die Zukunft. Momentan werden für die Bürgerinnen und Bürger besonders die Straßenbaumaßnahmen fühlbar. Um diesem öffentlichen Interesse Rechnung zu tragen, informierten Oberbürgermeister Gerhard Möller, Stadtbaurätin Cornelia Zuschke und Steffen Landsiedel, Amtsleiter des Tiefbauamtes der Stadt, in einem Vororttermin an der Baustelle Abtstor über die aktuellen städtischen Straßenbaumaßnahmen, deren Kosten und die zeitliche Abwicklung. „Seit vielen Jahren gibt es im Straßenbau erheblichen Sanierungsbedarf, so dass wir alleine für acht Straßenerneuerungsmaßnahmen 1.050.000 Euro im Konjunkturprogramm reserviert haben“, erklärte der Fuldaer Verwaltungschef. Insgesamt investiert die Stadtverwaltung 3,5 Mio Euro in den Straßenbau allein im Rahmen von Sanierung und Erneuerung zuzüglich Neubau und Ausbau. Die Baustelle Abtstor, bei der sich die Gesamtsumme der Maßnahmen auf 1,1 Mio Euro belaufe – allerdings nicht aus dem Konjunkturprogramm, könne dabei als Prototyp einer sehr komplexen Baustelle gesehen werden.

Baustelle Abtstor – „Zusammenfassen, was zusammen gehört“

Der Baufortschritt ist an der Baustelle Abtstor schon deutlich zu sehen, der Straßenumbau geht planmäßig voran. Um die Notwendigkeit der baulichen Veränderungen zu verdeutlichen, erläuterte Stadtbaurätin Cornelia Zuschke die Ausgangssituation: Während nun ein innerstädtisch platzartiger Raum entstehen soll, war die Situation für die Anwohner vorher besonders durch den schmalen Gehweg sehr beengt. Denn der starke Durchgangsverkehr führte unmittelbar an den Wohn- und Geschäftshäusern vorbei und die Parkplätze befanden sich auf einer Insel in der Straßenmitte. Daher wollte man nun „zusammenfassen, was zusammen gehört“, so die Baudezernentin. Um auf die Interessen der Anlieger Rücksicht zu nehmen, ihnen mehr Platz einzuräumen und den Verkehr zu bündeln, sei eine Neuordnung vonnöten gewesen: Der Gehweg werde verbreitert und die Parkflächen an die Seite verlegt, so dass sich die Wohnqualität der Anlieger erhöhe und der Durchgangsverkehr flüssiger fließen könne. Steffen Landsiedel, Amtsleiter des Tiefbauamtes der Stadt, berichtete über die Fortschritte der Baumaßnahmen: „Insgesamt geht es gut vorwärts, eine Fahrbahnspur und die Randbereiche sind bereits fertig. Die Feindecke kommt dann Ende des Jahres.“ Eine besondere Ausgangssituation – nämlich „lebendige Stadtgeschichte“ – zog einen erheblichen Planungsaufwand nach sich, worauf Cornelia Zuschke hinwies: „Unterhalb der Straße verlaufen nicht nur der Abwasserkanal, Elektro-, Gas- und Wasserleitungen, sondern auch eine mittelalterliche Brückenkonstruktion. Da wir diese erhalten wollten, mussten wir verschiedene Höhen zusammenführen.“ Dafür seien aber gute Lösungen gefunden worden. Im Baustellenablauf funktionieren die einseitige Öffnung sowie die Umleitung des Gegenverkehrs erstaunlich gut, so die Fachleute.

Investitionen im Straßenbau zügig umsetzen

Neben der Baustelle Abtstor baut die Stadt Fulda in diesem Jahr an 18 weiteren Straßen, wobei acht dieser Maßnahmen im Rahmen des Sonderkonjunkturprogramms verwirklicht werden. „Im Zuge dessen haben wir nun auch im Straßenbau die Chance genutzt, dringend notwendige Vorhaben, die teilweise schon einen langen Vorlauf hatten, zügig umzusetzen“, bekräftigte Möller. Da im Stadtgebiet Fulda Straßenbaumaßnahmen von Bund, Land, Versorgern und der Stadt durchgeführt werden, gibt es augenblicklich mehr Baustellen vor Ort. Aufgrund des Konjunkturprogramms, des langen Winters und der Tatsache, dass mit Stadt, Landkreis und dem ASV drei Baulastträger zur gleichen Zeit tätig sind, gebe es dieses Jahr mehr Eingriffe in die Straßenräume als sonst in Fulda, informierte Stadtbaurätin Zuschke. Die Maßnahmen reichen von Gehwegsanierungen (z.B. Gallasiniring), über Fahrbahndeckenerneuerungen (z.B. Leipziger Straße, Forststraße, Mackenrodtstraße) bis hin zum kompletten Straßenumbau (z.B. Abtstor, Rangstraße), zur vollständigen sowie aufwendigen Umgestaltung (Universitätsplatz) oder zu Neubauten in den Stadtteilen.

Quelle: Stadt Fulda – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis