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Fulda: Woide – „Grümel steht für Qualität im Catering“

Pressemeldung vom 3. August 2009, 16:59 Uhr

Seit Januar betreibt Grümel gGmbH Kantine im Landratsamt / zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen / nicht nur Kreismitarbeiter sind als Gäste willkommen

Fulda. Der Ansturm auf eines der Hauptgerichte war am vergangenen Dienstag groß: Das Schweinegulasch ging so weg, wie man es gemeinhin warmen Semmeln nachsagt. Doch das Grümel-Team in der Kantine des Landratsamtes kann umdisponieren, und wer auf eine mittägliche Fleischportion nicht verzichten will, isst dann Braten zu den Nudeln.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld gehört zu denjenigen, die noch Gulasch bekommen haben. Seine Mahlzeit nimmt er – sichtlich zufrieden – in kleiner Runde bei strahlendem Sonnenschein auf der neuen Freiterrasse der Kantine ein. „Es wäre schön, wenn diese Möglichkeit zum Draußensitzen im Innenhof noch mehr wahrgenommen würde. Aber dazu muss sicher das Sommerwetter verlässlich besser werden.“ Als Kunde der Kantine kann sich Dr. Wingenfeld von den Leistungen des neuen Betreibers Grümel direkt überzeugen und lobt Essensangebot, Service und Ambiente. Auch Landrat Bernd Woide zählt – wenn er Zeit hat – zu den Gästen in der „Stube des Landvolks“, die nach der Renovierung im Frühjahr heller und verjüngt ist.

Bei der Wiedereröffnung im Mai betonte Landrat Woide, dass Grümel für Qualität im Catering stehe und in der Gastronomie zusätzliche Ausbildungsplätze schaffe. Dabei erhalten auch schwächere Jugendliche eine Berufschance, was der Kreisspitze ebenso wichtig ist wie Grümel selbst. Dessen Geschäftsführer Matthias Kraft erklärte: „Es geht uns um eine Ausbildung auf hohem Niveau, die kundennah erfolgt.“ Dass in einer „Ausbildungskantine“ bei allem Anspruch und Anstrengen manchmal auch etwas nicht ganz klappt, liegt in der Natur der Sache.

„Was wir anbieten, wird sehr gut angenommen“, freut sich Betriebsleiter Peter Ebert. Sein Team in der Stube des Landvolks ist etwa zehnköpfig. Dazu gehören immer fünf bis sechs Azubis für die Berufe Hauswirtschaftshelfer(in), Hauswirtschafterin, Beikoch und Koch. Auch an diesem Dienstag arbeiten sie in der Küche und bei der Essensausgabe. Trotz der in Kantinen üblichen Selbstbedienung an der Warmhaltetheke besteht Kundenkontakt, was gerade für die Ausbildung im Service wichtig ist. So wird beim zweiten Hauptgericht diesmal jeder Gast gefragt, ob er lieber Vanille- oder Weinschaumsauce zur Dampfnudel mag. Das Rezept für die angebotene Hefeteig-Spezialität hat Küchenmitarbeiterin Carmen Michel von ihrer Großmutter übernommen: „Den Gästen schmeckt es, wenn gekocht und gebacken wird wie zu Hause. Das merken wir auch bei unseren Kuchen.“

Wie Ebert ergänzt, zählen zum täglichen Angebot außer zwei Mittagsmenüs (mit Suppe und Dessert) und dem süßen Backwerk auch Frühstück, ein spezieller Tagestipp sowie eine Salatbar. Er hebt hervor, dass in der Kantine nicht ausschließlich Kreismitarbeiter willkommen sind: „Sie steht allen offen.“ Mittagsstammgäste aus dem Viertel nutzen beispielsweise diese Anlaufstelle – nicht nur zum Essen: „Etwa 15 Personen, überwiegend im Rentenalter, treffen sich hier regelmäßig auch zu Gesprächen und pflegen das Miteinander. Für sie ist hier eine echte Begegnungsstätte“, schildert Peter Ebert. Zwei weibliche Gäste kommen manchmal nach dem gemeinsamen Schwimmen in die Stube des Landvolks. „Das Essen ist leichter und gesundheitsbewusster geworden“, finden sie.

Quelle: Stadt Fulda – Pressestelle

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