Energiewechsel

Gemeinde Rothenberg: Was war da noch im Osternest?

Pressemeldung vom 9. Juni 2011, 14:35 Uhr

Nach dem großen Osterstress hatte der Osterhase endlich Zeit gefunden sein Osterversprechen, eine Reise zum Luisenpark , in Mannheim einzulösen.
Am Mittwoch den 18.05.2011 um 8.22 Uhr ging die Reise in Hirschhorn für 31 Kinder und 5 Begleiterinnen los. Mit der S-Bahn fuhren wir bis Mannheim Hbf, gingen dann zur Straßenbahnstation und fuhren bis zum Fernmeldeturm am Luisenpark.
Für uns waren all das keine Probleme, doch die fingen kurz nach dem Einlass an – denn es war voll, überall Menschen, Schulkinder, Kindergartenkinder, Erwachsene.
Das war für den Osterhasen die Gelegenheit, sich aus dem Staub zu machen, er ließ uns einfach allein. So machten wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück auf einer großen Wiese auf die Entdeckungsreise durch den Luisenpark. Ihr werdet es nicht glauben, aber wir waren überall! Spielplätze wurden erkundet, eine Trampolinanlage mussten wir wieder verlassen – sie kostete extra,Tiergehege mit Störchen wurde bestaunt, Rennmäuse im Schaukasten und eine große Freilichtbühne mit Musikvorführungen konnten wir entdecken. Die Hauptattraktion war für die Vorschulkinder natürlich der Besuch der Forscherstationen, die sich in diesem Jahr fast über den ganzen Luisenpark verteilt hatten. In Kleingruppen machten die Kinder sich auf den Weg und konnten vielerlei entdecken und erforschen. Beim konzentrierten Zuhören der begleitenden Geschichten, beim eifrigen Ausprobieren und Mitmachen waren alle sehr interessiert an naturwissenschaftlichen Versuchen und die Zeit verging viel zu schnell. Wir wollten noch so viel machen, aber die Abfahrtszeit der Straßenbahn drängte uns zum Aufbruch. Nachdem wir die erschöpften und abgekämpften Mittelschulkinder und Leseratten, die sich auf dem mit vielen Kindergruppen belagerten Burgspielplatz tapfer geschlagen hatten,gefunden hatten, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und stärkten uns noch einmal.
Sogar ein Storch bediente sich ohne zu fragen. Müde machten wir uns nach einem erlebnisreichen und anstrengenden Tag auf den Heimweg.
Die S-Bahn hatte auch auf der Heimfahrt keine Sitzplätze für uns und so setzten wir uns einfach in die Gänge. Es war egal, neben wem man saß, nur einfach sitzen. Der letzte Proviant wurde untereinander aufgeteilt.
An diesem Tag hatten wir es geschafft – Wir waren eine Gruppe!

Quelle: Gemeinde Rothenberg

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis