Energiewechsel

Gießen: RP verzeichnet Anstieg der Infrastrukturverfahren im Mittelhessen

Pressemeldung vom 23. Februar 2017, 15:16 Uhr

Für das Jahr 2016 hat das Regierungspräsidium Gießen einen weiteren Anstieg der Planfeststellungsverfahren in den Infrastrukturbereichen Straße, Schiene und Energie verzeichnet. Dies teilte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich mit, der die erneute Steigerung der Antragszahlen auf die gute konjunkturelle Entwicklung und die damit mögliche Aufarbeitung eines Investitionsdefizites der letzten Jahre in diesem Bereich zurückführt.

„Zu den straßenrechtlichen Vorhaben zählen die Ersatzneubauten der Talbrücken Heubach und Onsbach im Lahn-Dill-Kreis im Zuge der A 45“, so Ullrich. Beide Bauwerke zählten zu den 20 Talbrücken der A 45 zwischen dem Gambacher Kreuz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen, die in den kommenden Jahren abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden sollen. Zudem hätten die verfahrensrechtlichen Arbeiten für den Bau der Ortsumgehungen Lauterbach und Wartenberg begonnen. Bei den schienenrechtlichen Projekten sind insbesondere der Ausbau der Verkehrsstationen in den Bahnhöfen Grünberg, Buseck/Großen-Buseck, Wetzlar-Dutenhofen und Lollar zu nennen. Die Errichtung und der Betrieb einer Ferngasleitung von Hüttenberg-Weidenhausen bis Gießen-Kleinlinden ist hingegen das einzig anstehende energierechtliche Genehmigungsverfahren.

Für das vergangene Jahr blickte Ullrich auf Verfahren mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 5,32 Millionen Euro zurück: An drei an der Landesstraße 3129 zwischen den Pohlheimer Stadtteilen Hausen und Garbenteich liegenden Bahnübergängen wurden die Übergangsanlagen erneuert. Ferner hat seine Behörde die Verfahren für den Mastneubau und die Anpassungen der Leitungsanbindungen an der Umspannanlage Gießen betreut.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen

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