Energiewechsel

Gießen: Sportstättenförderung in Mittelhessen

Pressemeldung vom 11. Februar 2015, 12:57 Uhr

3,55 Millionen Euro Landesmittel für den Sport fließen nach Mittelhessen

Das Land Hessen hat die mittelhessischen Sportstätten im Jahr 2014 mit insgesamt 3,55 Millionen Euro gefördert. Wie das Regierungspräsidium (RP) Gießen mitteilt, werden die Gelder durch das Hessische Innenministerium genehmigt und dem Baufortschritt entsprechend nach vorheriger Prüfung durch das RP ausgezahlt. „Aus drei unterschiedlichen Programmen, dem Sonderinvestitionsprogramm Sportland Hessen, dem Programm Vereinseigener Sportstättenbau und dem Sonderinvestitionsprogramm Hallenbäder wurden im vergangenen Jahr 75 Vereine und 13 Kommunen bedacht“, erläutert Kerstin Drescher vom Dezernat Hoheitsverwaltung und Sport des RP.

Zuschüsse in Höhe von 1,32 Millionen Euro, so Drescher, seien aus dem Sonderinvestitionsprogramm „Sportland Hessen“ geflossen. Davon entfielen 187.100 Euro an sieben Kommunen und rund 1,13 Millionen Euro an insgesamt 62 mittelhessische Vereine. Den größten Betrag hat der JFV Alsfeld-Bechtelsberg mit 97.500 Euro für die Erneuerung des Kunstrasens auf dem „Lindensportplatz“ bekommen. Die Fördersumme beträgt hier 130.000 Euro. Weiterhin flossen dem TSV Seelbach in Villmar die gesamten in 2013 bewilligten 60.000 Euro für die Sanierung des Sportplatzes und des Sportheimes zu. Der TuSpo Beilstein hat die 50-prozentige Schlussrate über 27.500 Euro für den Bau eines Kunstrasenplatzes bekommen. Ebenfalls die Schlussrate von 30.000 Euro erhielt der FSV Schröck für die Sanierung und Erweiterung seines Sportlerheimes.

Durch das Programm „Vereinseigener Sportstättenbau“ wurden elf Vereine mit rund 502.000 Euro gefördert. Besonders erwähnenswert ist hier der Zuschuss über 140.000 Euro an den TSV Lang-Göns für Sanierungsmaßnahmen im Leichtathletik-Stadion. Für die Umwandlung des vorhandenen Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz in Dillenburg-Frohnhausen durfte sich der SSV Oranien über eine Auszahlung von 85.500 Euro freuen. Weiterhin wurden 143.300 Euro an den Deutschen Alpenverein, Sektion Wetzlar, für die Erweiterung der vereinseigenen Kletterhalle aus der Gesamtfördersumme von 200.000 Euro ausgezahlt.

Mit der größten Fördersumme wurde das Sonderinvestitionsprogramm „Hallenbäder“ mit rund 1,73 Millionen Euro bedacht. 1,67 Millionen Euro entfallen auf sechs Kommunen und 57.600 Euro auf zwei Vereine. Eine erste Rate über 500.000 Euro aus der Gesamtfördersumme von einer Million Euro ist für die Sanierung und Umgestaltung des Kreishallenbades in Weilburg erfolgt. Auch die Gemeinde Buseck erhielt für Sanierungsmaßnahmen am Hallenbad in Großen-Buseck mit 200.000 Euro die Hälfte der Fördersumme. Die Sanierungsmaßnahmen im Oranienbad in Diez wurden in 2014 mit 200.000 Euro bezuschusst. Die Gesamtzuwendung beträgt hier 700.000 Euro. Die Sanierung des Hallenbades in Stadtallendorf wird insgesamt mit 1,3 Millionen Euro gefördert, wovon die Verantwortlichen in 2014 die erste Rate über 650.000 Euro erhielten. Dem Trägerverein Hallenbad Friedensdorf wurden 90 Prozent der Gesamtfördersumme von 60.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen am Hallenbad im Dautphetaler Ortsteil ausgezahlt.

Das „Hallenbadprogramm“ ist im Jahr 2012 ausgelaufen, es werden nur noch die bereits bewilligten Zuwendungen ausgezahlt. Für weitere Förderungen im Sportstättenbau hat das Land Hessen ein neues Sonderinvestitionsprogramm zur Förderung „Herausragender Sportanlagen“ beschlossen.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen

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