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Groß-Umstadt: Berufsberatung im Jugendzentrum Groß Umstadt

Pressemeldung vom 27. Februar 2013, 14:48 Uhr

Berufseinstiegbegleiter der Ernst-Reuter-Schule Ernst Fluche berät Jugendliche

(sgu) Der Übergang Schule Beruf ist oft geprägt von Unsicherheiten und Problemen: für welche Ausbildung entscheide ich mich, gehe ich weiter zur Schule, sind meine Noten gut genug, wie sieht eine gute Bewerbung aus? All dies kann im Einzelfall zur Überforderung führen und Jugendliche neigen dazu, diese unangenehmen Dinge weit von sich zu schieben.

Dabei ist, mit kompetenter Hilfe, die Sache meistens halb so wild, man sollte sich nur einfach mal trauen die Frage: „Was mache ich nach der Schule?“ anzugehen. Der Rest ergibt sich meistens von selbst, und man merkt ganz schnell, wie die eigene Zukunft Form annimmt und das ist ein sehr gutes Gefühl.

Im Jugendzentrum Groß-Umstadt besteht nun die Möglichkeit, mit dem Berufseinstiegsbegleiter der Ernst Reuter Schule, Ernst Fluche (Foto), unverbindlich in Kontakt zu treten. Ernst Fluche ist vielen Schülern aus der Ernst-Reuter-Schule ein Begriff und hat in der Schule schon oft in kompetenter und hilfsbereiter Art und Weise Schüler beraten und unterstützt.

Ernst Fluche hat ab sofort im Jugendzentrum Groß-Umstadt einen festen wöchentlichen Termin, hier können ihn Jugendliche locker und ganz easy ansprechen, ein Termin ist nicht erforderlich. Dieses Angebot besteht im Rahmen des offenen Treffs und findet jeden Mittwoch von 15 bis 16:30 Uhr statt.

Von Böhmen nach Groß-Umstadt
Die Geschichte der Firma Palme & Walter

Wer in Groß-Umstadt erinnert sich nicht an die eindrucksvollen Kristall-Kronleuchter der Firma Palme & Walter? – Man weiß auch noch, dass sich die Firmeneigentümer nach dem Krieg als Vertriebene hier ansiedelten und danach ihren Betrieb wieder zu Weltruf führten.

In ihrem Vortrag über die Firma Palme & Walter wird Gisela Menge am Do. 28.02. um 20 Uhr im OWK-Heim im Gruberhof vermitteln, auf welch‘ historischem Kunsthandwerk der Erfolg der Firma beruhte und wie eng Firmen- und Familiengeschichte verknüpft waren. Unter anderem behandelt der Vortrag die lange Firmentradition in Böhmen, die Zäsur 1945 und die vergleichsweise kurze aber intensive Periode der Firma in Groß-Umstadt. Es siedelte sich aber damals nicht nur ein Produktionsbetrieb hier an, sondern ihm folgten frühere Mitarbeiter – Menschen, die in Groß-Umstadt heimisch wurden.

Wie spannend aber zeitweise auch beklemmend das Schicksal der Firma und ihrer Familie(n) war, werden zahlreiche Bilddokumente im Laufe des Vortrages belegen.

Veranstalter ist wie immer die „Umstädter Runde“ im Museums- und Geschichtsverein, die alle Freunde der Vortragsreihe zur „Umstädter Geschichte“ sehr herzlich einlädt. Wegen der zu erwartenden Besucherzahlen findet der Vortrag ausnahmsweise an einem Donnerstag und im OWK-Heim statt, ca. 100 bis 120 Plätze werden zur Verfügung stehen. Eintritt für die Vorträge wird nicht erhoben, freiwillige Spenden für die vielfältigen Aufgaben des Museums- und Geschichtsvereins sind immer gerne willkommen.

Quelle: Groß-Umstadt

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