Energiewechsel

Groß-Umstadt: Dave Davis – „Live & in Farbe“

Pressemeldung vom 21. Februar 2013, 16:21 Uhr

(sgu) Wie heißt es so schön: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? – Niemand!“ Und das soll selbstverständlich auch so bleiben. Bürgerinnen und Bürger Deutschlands fragen sich: Gibt es außer Clowns tatsächlich noch andere farbige Menschen? Darf die politisch korrekte Domina schwarze Kunden auspeitschen? Und warum fürchten wir ein Wort, dass rückwärts „Regen“ gelesen wird? Dave Davis gibt auf all die Fragen am Sonntag, 03.03. um 20 Uhr in der Stadthalle eine Antwort.

Er bricht und bestätigt unsere Vorurteile gegenüber „Bürgern mit Melaninüberschuss“. Er präsentiert sich in den verschiedensten Rollen und erzählt unglaubliche Geschichten. An Daves Geburt glaubten seine Eltern auf keinen Fall, dass er mit seiner Hautfarbe die Menschen in Deutschland zum Lachen bringen könnte. Dave Davis hat den Comedypreis 2010 und zweimal den Prix-Pantheon 2009 abgeräumt. Dieser Mann lässt das Publikum mit seinem neuen Programm verstehen, warum er von „Klasse statt Rasse“ spricht.

Eine Veranstaltung des städtischen Kulturprogramms in Kooperation mit S-Promotion. Karten im Vorverkauf gibt es Online über www.gross-umstadt.de, im UmStadtBüro, den Buchhandlungen „Umstädter Bücherkiste“, Ehrhardt und „Paper and Books – Buchhandlung Staudt“ sowie bei EXPERT-Zwiener.

Die Kleinsten im Blick „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – Kinder unter drei Jahren in städtischen Kitas

Seit dem Kindergartenjahr 2006/2007 werden in den Einrichtungen der Stadt Groß-Umstadt Kinder unter drei Jahren betreut. Durch diese Betreuungsform wird den Kindern die Entwicklung zu eigenständiger Persönlichkeit, den Austausch mit Gleichaltrigen, soziale Chancengleichheit und den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Unsere Erfahrungen bestätigen unser Verständnis, dass Bildung bereits vom ersten Lebenstag eines Kindes erfolgt. Dies ist konzeptionell verankert und wird ständig überprüft und erneuert.

Für jedes Kind ist der Eintritt in die Kindertagesstätte ein großes Ereignis. Deshalb sind Räume, Möbel und Spielmaterialien ganz auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt und eingerichtet. Um den Übergang der Kinder von der Familie in die Einrichtung erfolgreich zu bewältigen, sind noch viele andere Faktoren für die Familie von großer Wichtigkeit.

Hierzu zählt die Eingewöhnungsphase – sie ist eine besondere Zeit, für die Kinder, die Eltern und andere Bezugspersonen. Die Dauer der Phase ist vom einzelnen Kind abhängig, denn jedes Kind ist individuell. Sie kann nicht pauschal in Tagen oder Wochen festgelegt werden. Diese Zeit ist auch für die Eltern sehr bedeutsam, da diese einen Einblick in die Arbeitsweise der Kitas gewinnen. Auch können hier zahlreiche Gelegenheiten genutzt werden, um Fragen zu klären. Dies schafft das nötige Vertrauen in unsere partnerschaftliche Arbeit mit den Familien und trägt ganz wesentlich zu einer guten Eingewöhnung der Kinder bei.
Bevor das Kind die Einrichtung regelmäßig besucht gibt es ein Erstgespräch. Die Familien und die Erzieherinnen haben Gelegenheit und Zeit sich auszutauschen. Es werden wichtige Informationen besprochen und schriftlich festgehalten, z.B. welche Lebensgewohnheiten hat das Kind, was benötigt es von uns wenn es traurig ist, …
Für das Kind ist es wichtig, dass es die Kita und die Erzieherinnen schon vor dem ersten Tag mindestens einmal besucht hat, um einen ersten Kontakt herzustellen. In der Eingewöhnungsphase ist die Erzieherin die wichtigste Person neben den Eltern für das Kind. Eine gelungene Eingewöhnungszeit ist Grundvoraussetzung für eine unbeschwerte Kitazeit.

Ist der sanfte Einstig in den Alltag gelungen beginnt die Zeit des Wohlfühlens. Dieser wird für das Kind durch die liebevolle und fachliche Begleitung der Erzieherin unterstützt. Sie bietet ihnen einen Rahmen in dem sie sich entfalten können, gibt Hilfestellung und Anregung. Vor allem aber führen sie die Kinder in eine soziale Gemeinschaft ein. Der Tag beginnt für das Kind in der Regel mit einem Morgenkreis. Im Anschluss folgt das von den Erzieherinnen vorbereitete abwechslungsreiche und kleinkindgerechte gesunde Frühstück. Nach dem Frühstück ist jede Menge Zeit zum Spielen, Malen, Singen, Bauen, Kneten, Toben, Kuscheln, Bücher betrachten, im Sandkasten spielen, Rutschen, Bobbycar fahren und …
Die Kinder können diese Erfahrungen alleine oder mit anderen Kindern sammeln und sind immer begleitet durch die erfahrenen Erzieherinnen.

Je nach Einrichtung und Platz werden die Kinder am Mittag abgeholt oder bleiben in den Einrichtungen zum Essen, Schlafen und anschließendem Spielen oder Angeboten am Nachmittag.

Am Ende des Kindergartentages bekommen die Familien beim Abholen wichtige Informationen über den Tag ihres Kindes.

Plätze für u3-Kinder gibt es in den Städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen in der Kernstadt im Haus der Kinder, im Kindergarten im Stadtteil Kleestadt, Raibach und Richen, in der Kita „Im Grünen in Semd“ sowie im kirchlichen Kindergarten in Heubach und den Elterninitiativen Heinzelmännchen e.V. in Semd und im Spielkreis e.V. in der Kernstadt.

Sollten Sie weitere Fragen zu der konzeptionell verankerten pädagogischen Arbeit mit Kleinstkindern haben, können Sie sich gerne mit den jeweiligen Einrichtungen in Verbindung setzen.

Quelle: Groß-Umstadt

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