Energiewechsel

Groß-Umstadt: „Fair-Trade“ auch in der Gastronomie?

Pressemeldung vom 11. Februar 2015, 10:00 Uhr

Groß-Umstadt wirbt fürs Mitmachen

(sgu) Auf dem Weg zum offiziellen Titel „Fairtrade-Stadt“ fehlen der Stadt Groß-Umstadt aktuell noch Gastronomiebetriebe, alle anderen Kriterien sind erfüllt und nachweisbar.Mindestens drei „Lokale“ müssen dabei sein, damit die Auszeichnung demnächst an die Odenwälder „Weininsel“ verliehen werden kann.

Derzeit sprechen die Stadt und einige Mitstreiter Cafés, Hotel- und Restaurantbetreiber an, ob sie bereit wären, das Getränke- und Speisenangebot um „fair gehandelte“ Produkte zu ergänzen. Der erste Eindruck ist durchaus wohlwollend und positiv, einige Zusagen liegen bereits vor! Dem Agenda-Büro und der Steuerungsgruppe wäre es wichtig, möglichst viele Mitstreiter zu gewinnen, denn umso mehr Bedeutung bekommt das besondere Markenzeichen für die Betriebe und die ganze Stadt.

Selbstverständlich müssen bisherige Lieferantenverträge nicht verändert, das konventionelle Sortiment nicht in Frage gestellt werden. In einem ersten Schritt geht es um die kluge Ergänzung, einen Einstieg, etwa mit Tee, Kaffee, Zucker, Säften, Keksen, etc. Jedes Lokal braucht zur Anerkennung ein Mindestangebot von 2 Produkten mit dem Fairtrade-Logo auf der Verpackung. Der Nachweis für die Zertifizierung beschränkt sich auf die Nennung der angebotenen Produkte. Natürlich wäre es richtig und wichtig, dass auch im Lokal – etwa als Ergänzungsblatt in der Speisekarte – eine Info auf die fairen Produkte hinweist.

Wer auch immer in Sachen „Fairtrade Stadt“ mitmachen möchte, Interesse hat, eigene Angebote platzieren möchte oder Unterstützung sucht, kann sich jederzeit gerne an Reiner Michaelis im Rathaus, agenda-buero@gross-umstadt.de oder 781277 wenden.

Quelle: Groß-Umstadt

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