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Heppenheim: „Keiner fällt durchs Netz“

Pressemeldung vom 3. Juni 2015, 15:38 Uhr

Ein Angebot der Frühen Hilfen im Kreis Bergstraße

Kreis Bergstraße (kb.) In der Zeit während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes tauchen viele Fragen, Verunsicherungen und Herausforderungen hinsichtlich der neuen Situation sowie der normalen kindlichen Entwicklung auf. Im Rahmen des Angebotes „Keiner fällt durchs Netz“ können Schwangere, Mütter und Familien bei der Betreuung eines Säuglings und während des gesamten ersten Lebensjahres des Kindes von einer Familienhebamme oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin begleitet werden.
Im Kreis Bergstraße begleiten momentan 6 Familienhebammen und eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin ca. 30 Familien. Im Rahmen der monatlichen Teambesprechungen setzen sie sich gemeinsam mit den zwei Koordinatorinnen mit verschiedenen Fachthemen auseinander, um Ihr Fachwissen zu erweitern und um auf einem aktuellen Stand zu sein. Ein Beispiel dazu ist das Thema „Umgang mit NEST Materialien“.
Die Materialien wurden von der Stiftung Pro Kind in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und Fachkräften aus der Praxis entwickelt. Der Begriff NEST steht für Prävention. Vögel bauen ein Nest, bevor sie das Ei legen, damit ihr Nachwuchs gesund, geborgen und sicher aufwachsen kann. „NEST“ steht für eine Umgebung, in der Kinder gesund aufwachsen und befasst sich mit den Themen, die für Mütter und Väter von der Schwangerschaft bis zum 2. Lebensjahr des Kindes wichtig sind.
Das NEST-Material besteht zum einen aus Arbeitsblättern und Spielkarten zu verschiedenen Themenbereichen wie z. B. Gesundheit, Alltag, Geld und Beruf, Kind und Eltern, Begleitung. Diese Informationen dienen zum einen als Grundlage für das Gespräch mit Müttern und Vätern, zum anderen als Hintergrundinformationen, die den Fachkräften den Einsatz des Materials erleichtern. Die Arbeitsblätter verbleiben in den Familien.

Wertschätzung, Respekt und ein vertrauensvolles Miteinander erhöht das Selbstvertrauen der Eltern und schafft die Basis für eine gute Beziehung. Je mehr die Eltern eingebunden werden, umso wirksamer werden die Hilfen – immer gemäß dem Motto des Kreises „Familien stärken – Zukunft schaffen!“

Wer Interesse an Beratung, Begleitung oder Unterstützung hat, kann sich gerne an die Koordinierungsstelle beim Kreisjugendamt wenden:
Fachdienst Frühe Hilfen
Georgeta Ensinger, Tel. 0 62 52 / 15-5662,
E-Mail: Georgeta.Ensinger@kreis-bergstrasse.de

Sieglinde Weimar, Tel. 0 62 52 / 15-5993,
E-Mail: Sieglinde.Weimar@kreis-bergstrasse.de

Quelle: Kreis Bergstraße – Heppenheim

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