Energiewechsel

Hersfeld-Rotenburg: Ein ausgesprochen glücklicher Tag für Bebra

Pressemeldung vom 29. Juni 2015, 08:37 Uhr

Landrat Dr. Schmidt zur Erneuerung des Bahnhofs – „Das wurde auch Zeit“

Als einen „ausgesprochen glücklichen Tag für die Bürger der Stadt Bebra und besonders für diejenigen Menschen aus Bebra und der Region, die mit der Bahn fahren“ hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die Wiedereinweihung des sanierten Bahnhofs Bebra bezeichnet. Beim Festakt auf Gleis 8 gratulierte er ganz herzlich der Stadt Bebra, der Deutschen Bahn und dem NVV und dankte zugleich den Genannten sowie besonders dem Land Hessen für das erhebliche finanzielle Engagement, „das diese Erneuerung ermöglichte“.

Viele Bürger, besonders die Bürger aus Bebra und Umgebung, hätten schon seit Langem gedacht und gesagt, wenn sie mit dem Bahnhof in Bebra konfrontiert waren: „Das wurde aber auch Zeit!“

Viel zu lange sei der Bahnhof nach Darstellung von Landrat Dr. Schmidt ein eher schmuddeliger Bereich in Bebra gewesen. Viele Menschen hätten den Bahnhof gemieden. „Ab heute ist dies gottseidank anders“, so Dr. Schmidt: „Der Bahnsteig erstrahlt in neuem Glanze. Die Zuwegungen sind hell und modern; sie sind behindertengerecht und barrierefrei. Ab heute gibt es auch für eingefleischte Bahn-Abstinenzler keinerlei Grund mehr, nicht in den Cantus zu steigen, oder den ICE, den IC oder einen Regional-Express zu nutzen, um angenehm zu reisen“, führte der Landrat aus.

Natürlich habe sich die Bedeutung des Bahnhofs Bebra in den zurückliegenden 167 Jahren verändert. Alles andere wäre ja auch ein Wunder. Der Bahnhof habe inzwischen seine Funktion als regionale Drehscheibe gefestigt und er ist nach den Worten des Landrats in den Fahrplänen der Personenzüge ebenso fest verankert, wie in den Plänen der Güterzüge.

Die Region Hersfeld-Rotenburg sei ein Drehkreuz für Logistik-Dienstleistungen und Ansiedlungsgebiet für Logistiker aller Art. Mit dem neuen Bahnhof erhalte auch die Bahn als starker Dienstleister für den Transport von Menschen und Waren wieder etwas mehr Gewicht in der Region und er als Landrat hoffe, dass „mit der heutigen Einweihung des „neuen“ Bahnhofs Bebra ein entscheidender Schritt in diese gute Zukunft gemacht wird“.

95 Prozent Menschen und fünf Prozent Eisen – so hat vor etwa 250 Jahren der schottische Nationalökonom Adam Smith die Eisenbahn definiert, zitierte Dr. Schmidt. Hier in Bebra müssten noch ein paar Prozent Beton, viele Prozent Licht, Wege, und Beschilderungen beigefügt werden „zu diesem großen Ganzen, Neuen und Guten, das hier entstanden ist“, so der Landrat abschließend.

Quelle: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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