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Hersfeld-Rotenburg: Mehr Bildung und besser Zukunfts-Chancen durch das neue Berufliche Gymnasium Bebra

Pressemeldung vom 26. August 2009, 16:51 Uhr

Zahlreiche Gäste bei der Eröffnung des neuen Bildungsangebotes im
Landkreis Hersfeld-Rotenburg / 67 Schüler in den ersten drei Klassen

Hersfeld-Rotenburg. „Auf diesen Tag haben wir lange hingearbeitet. Es ist schon etwas Besonderes, eine neue Schule zu gründen und einen neuen Bildungsgang auf den Weg zu bringen“. Mit diesen Worten würdigte Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt die Einrichtung des neuen Beruflichen Gymnasiums an den Beruflichen Schulen in Bebra, das zum Schuljahresbeginn 2009/2010 eingerichtet und im Beisein von Kultusministerin Dorothea Henzler, Schulleiter Wolfgang Haas, Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernentin Christa Bittner, Bürgermeister Horst Groß sowie zahlreichen Ehrengästen feierlich eröffnet wurde. „Es ist ein guter Tag für die Schülerinnen und Schüler in unserer Heimat und es ist ein guter Tag für mehr Bildung und besser Zukunfts-Chancen“, betonte der Landrat.

Das Bildungsangebot im Landlkreis Hersfeld-Rotenburg ist nach Darstellung von Landrat Dr. Schmidt vielfältig; „und es ist anspruchsvoll und fordernd sowie fördernd“. Eltern und Schüler könnten zwischen verschiedensten Bildungswegen wählen. Nicht jede Schulform sei für jedes Kind ideal, betonte Dr. Schmidt, denn auch die Kinder seien unterschiedlich. Er stehe daher zur Vielfalt des Schulsystems, bei dem jedem Kind möglichst passgenaue Angebote helfen sollen bei seiner speziellen Bildung und Ausbildung.

Mit der zum neuen Schuljahr erfolgten Gründung des Beruflichen Gymnasiums gibt es nach den Worten des Landrats einen Weg mehr im Kreis, um ein Abitur und damit eine allgemeine Hochschulreife zu erreichen. Das berufliche Gymnasium mit seinem dreijährigen vollzeitschulischen Bildungsgang im Sekundarbereich mit den Klassen 11 bis 13 umfasst neben den allgemeinbildenden Fächern der gymnasialen Oberstufe auch berufsbezogene Fächer wie etwa Wirtschaft und Technik. „Es ist ein anspruchsvolles Angebot, das Fleiß und Kreativität, Ausdauer und Einsatzwillen erfordert. Auch in dieser neuen Schule wird der Weg zum Abitur kein Spaziergang“, sagte Landrat Dr. Schmidt an die Adresse der 67 Schülerinnen und Schüler der neuen Schule.

Mit Blick auf die Schulwirklichkeit formulierte der Landrat: „Wir können noch so gute Schulen bauen, noch so moderne Technik einsetzen oder Geräte beschaffen – Herzstück einer guten und soliden Ausbildung waren, sind und bleiben die Lehrerinnen und Lehrer“. Auf sie komme es an, denn sie könnten motivieren und fördern, voranbringen und zu Höchstleistungen anspornen. Mit dem Dank an alle Beteiligten verband der Landrat die Hoffnung, dass Vieles davon gelingen möge.
Erste Kreisbeigeordnete Bittner bezeichnete die Eröffnung des neuen gymnasialen Bildungsangebots in Bebra als „gelungene Umsetzung einer großen Idee“ und gab ihrer Freude Ausdruck, dies noch als verantwortliche Schuldezernentin mitfeiern zu dürfen. Bebra verfüge jetzt über ein breitgefächertes schulisches Angebot, um die verschiedensten Begabungen zu fördern. „Das Berufliche Gymnasium ist eine Bereicherung unserer Bildungslandschaft“, sagte Bittner und erinnerte an den großen deutschen Pädagogen und Begründer der Arbeitsschule, Georg Kerschensteiner, als „Vater der Berufsschulen“ und Namensgeber für die Adresse der Beruflichen Schulen und des neuen Beruflichen Gymnasiums in Bebra.

Quelle: Stadt Hersfeld-Rotenburg – Pressestelle

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