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Hersfeld-Rotenburg: Schwache haben ein Recht auf Hilfe

Pressemeldung vom 10. Februar 2015, 12:23 Uhr

Landrat Dr. Schmidt würdigt Arbeit von Hephata / Einweihung neues Haus

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt hat die Arbeit des evangelischen Diakoniezentrums Hephata gewürdigt als eine derjenigen Organisationen, die sich schon seit mehr als 100 Jahren um genau die Schwachen kümmert, die nicht die Kraft haben oder nicht mehr die Kraft finden, für sich selber vollständig zu sorgen. Anlässlich der Einweihung des Wohnpflegeheims der Hephata-Sozialen Rehabilitation in der Gemeinde Breitenbach am Herzberg wies Dr. Schmidt darauf hin, dass „unsere Gesellschaft nicht nur aus den Starken, aus den Erfolgreichen oder aus denen besteht, die alles wissen, alles können, alles machen“. Unsere Gesellschaft kenne auch das genaue Gegenteil: Schwache, die Hilfe benötigen, die gepflegt und umsorgt werden müssen. „Auch diese haben ein Recht auf Leben. Ein Recht auf Wohnung, Heizung, Ernährung, soziale Einbindung“.

Hephata heißt „Öffne dich“. Es ist dies der Satz, den Jesus sagte, während er einen Mann heilte, der taub und stumm war. Die Einweihung des neuen Hauses stehe ganz im Licht dieses Bildes von Jesus mit dem Taubstummen, sagte der Landrat. Sein Wort „Öffne Dich“ sei Auftrag für das neue Zuhause für 36 Erwachsene, die aufgrund einer psychischen Erkrankung, einer seelischen Behinderung oder einer Abhängigkeitserkrankung in der Obhut von Hephata stehen.

Dr. Schmidt wies auch darauf hin, dass das diakonische Werk in Breitenbach am Herzberg seit langen Jahren tätig ist. Es sei Teil des Dorfes und seine Arbeit werde mit großem Interesse aber auch mit großem Wohlwollen begleitet. Die betreuten Personen seien Teil der Gemeinschaft, auch wenn sie oftmals zurückgezogen lebten. Ohne die Hilfe und die Angebote von Hephata hätten Viele von ihnen nicht diese Betreuung und Fürsorge erhalten. „Hephata hat ihnen wieder Hoffnung gegeben“.

Der Landkreis und die Gemeinde seien dem Diakonischen Werk sehr verbunden für die Arbeit, die in den Einrichtungen geleistet wird. Mit der Einweihung dieses neuen Hauses, in das mit 3,8 Millionen Euro viel Geld investiert wurde, haben 36 weitere Menschen ein Zuhause, betonte der Landrat. Er dankte allen Verantwortlichen des Diakonischen Werkes, des Landes Hessen und allen Beteiligten für ihr Engagement und gab seiner Hoffnung Ausdruck, „dass die Bewohner dieses neuen schönen Hauses hier auch gut leben werden“.

Quelle: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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