Energiewechsel

Hofheim am Taunus: Jugendliche feierten friedlich vorm Haus der Jugend

Pressemeldung vom 21. Juni 2011, 14:05 Uhr

HOFHEIM Anlässlich des Hofheimer Wäldchestages veranstaltete die Jugendgruppe vom Café „memento“ in Kooperation mit Café Tass und unterstützt vom städtischen Team Jugendarbeit zum wiederholten Mal ein Konzert mit regionalen und überregionalen Bands auf dem Ludwig-Meidner-Platz zwischen Haus der Jugend, Stadtmuseum und Café Tass.

Mehr als 25 ehrenamtliche Helfer waren gemeinsam mit dem Team Jugendarbeit unter Projektleitung von Philip Hofmann wochenlang mit Planung und Programmgestaltung beschäftigt und trafen sich schließlich am Dienstag ab 10.00 Uhr im Haus der Jugend, um letzte Einkäufe zu tätigen sowie Essen und Getränke für die Bands und die vielen Helferinnen und Helfer vorzubereiten. Schließlich war allen klar, dass auch diesmal vor 2.00 Uhr in der Nacht für die meisten der Helfer nicht an Schlaf zu denken sein würde. Solange sind sie erfahrungsgemäß mit Auf- und Abbau, Bandbetreuung und Catering beschäftigt.

Fünf Bands folgten dieses Jahr dem Ruf der Memento-Gruppe nach Hofheim. Um 17.30 Uhr ging es los mit den Lokalmatadoren „Room 202“ der Hofheimer Musikschule. Ältere und aktuelle Pop- und Rock-Songs in guter, handwerklicher Qualität stimmte das von Anfang an zahlreich auf dem Platz verweilende Publikum auf einen musikalisch durchweg hochwertigen Sommerabend ein.

Aus dem ganzen Kreisgebiet stammen die Mitglieder der danach aufspielenden Formation „Open Parachine“. Harte, schnelle Gitarrenstücke aus eigener Feder setzten einen kräftigen Akzent und befeuerten das weitere Programm mit der nötigen Energie.
Diese riss auch bei der nachfolgenden Combo, den „Hammocks“, nicht ab. Mit eigenen, rockigen Stücken wusste die Band ihr Publikum zu überzeugen und erntete viel Lob an diesem Abend. Das dürfte die Hofheimer Mannen motiviert haben, bei den derzeit laufenden Studio-Aufnahmen für eine CD ihr Bestes zu geben.

Nach so viel frischem Wind kam der darauf folgende nostalgische Rückblick der Police-Cover-Band „Zenyatta“ aus Hofheim gut an. Mit Präzision, Dynamik und viel guter Laune wusste die Band genau, was sie ihrem Hofheimer Publikum schuldig ist. Dieses bedankte sich auch prompt für diesen handwerklich herausragend gestalteten Ausflug in die späten 70er bzw. frühen 80er mit dem vielkehligen Ruf nach „Roxanne“ oder der berühmten „Message In A Bottle“.

Langsam wurde es dann aber auch Zeit, den Top-Act des Abends in Hofheim zu begrüßen und die Fieber-Kurve der Erwartung im Publikum stieg sprunghaft an.
Aus Köln und Bonn zum wiederholten Male nach Hofheim angereist, wartete auch das Quartett aus dem Rheinland schon ungeduldig darauf, seine Liebesbeziehung zum Hofheimer Publikum

zu festigen. Das, was sie selbst als „Electro Punk Soundclash“ bezeichnen, verlangte nicht nur den als „Space-Opas“ verkleideten Band-Mitgliedern alles ab, sondern forderte auch das Hofheimer Publikum bis an die Grenzen des Möglichen.

Der Ludwig-Meidner-Platz wurde zum Kochtopf, in dem sich fette, trockene Beats, die Anfeuerungen der dynamischen S.A.T-Frontfrau und die Tanzfreude der begeisterten Menge zu einem Gute-Laune-Gericht der Extraklasse vermischten. So trugen die Hofheimer ihre Heldin des Abends schließlich auf Händen und die verzückte Frontfrau aus dem Rheinland schwebte einmal über den Platz und zurück auf die Bühne. Schon bald nach dem Auftritt war klar, dass dies für „She’s All That“ nicht der letzte Auftritt in Hofheim gewesen sein würde.

Um 23.45 Uhr ging überpünktlich ein außergewöhnlicher, musikalischer Nachmittag und Abend zu Ende und wer noch nicht müde war, konnte im Jazzkeller oder dem Café Tass bei einer der beiden After-Partys weitertanzen.
Die jugendlichen Veranstalter und das Team Jugendarbeit freuten sich, dass ihre Mühe mit einem gut besuchten Konzert belohnt wurde, das zudem noch völlig friedlich und ohne unangenehme Zwischenfälle blieb.

Quelle: Hofheim am Taunus / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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