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Hofheim: Mit Farbstreifen für mehr Sicherheit

Pressemeldung vom 18. September 2009, 09:01 Uhr

Hofheim. Gall und Moog: Präventionsarbeit wird ausgebaut – Schulen im Fokus

Der Main-Taunus-Kreis und die Polizeidirektion Main-Taunus wollen die Vorbeugung gegen Verbrechen (Kriminalprävention) weiter verstärken. Laut Landrat Berthold Gall und Polizeidirektor Jürgen Moog soll die Arbeit des Präventionsrates Main-Taunus besonders an den Schulen ausgebaut werden. Unter anderem sind Sicherheits-Farbmarkierungen an Türen und in Gängen vorgesehen – ein Farbleitsystem, welches der neue Arbeitskreis Sicherheit an Schulen (AK SaS) entwickelt hat. „Das sind Bausteine für noch mehr Sicherheit im Kreis“, fasst Gall, der Vorsitzende des Präventionsrates, zusammen.

Der AK SaS, einer von drei Arbeitskreisen des Präventionsrates, begann seine Arbeit im Juni dieses Jahres. Er soll unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Polizei weiter zu verbessern, etwa bei Notfallplänen und Lehrerfortbildungen. Mit dem MTK als Schulträger soll auch die bauliche und technische Sicherheit optimiert werden.

Die Farbmarkierungen ermöglichen es Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungsdiensten sich bei einem Alarm sich schneller zu orientieren. Zunächst wurden die großen Streifen an Türen und in Fluren der Weingartenschule Kriftel angebracht, weitere Schulen sollen folgen. „Damit gewinnen wir gerade bei großen Gebäudekomplexen im Einsatz wertvolle Minuten, was letztlich auch Leben retten kann“, fasst Moog zusammen.

Unterdessen ist laut Gall das System der Kommunalen Präventionsräte ausgebaut worden. Solche Gremien seien mittlerweile in allen Kommunen eingerichtet oder stünden kurz davor: „Sicherheit im MTK ist eine Aufgabe, die nicht nur die Polizei, sondern alle betrifft“.

Der MTK sei ein sicherer Kreis. Laut Kriminalstatistik seien im Jahr 2008 die Fallzahlen um 10,2 Prozent gesenkt worden, und die Aufklärungsquote lag mit 54,6 Prozent der Fälle so hoch wie nie. Da aber „das Bessere der Feind des Guten“ sei, würden Polizei und Kreis „ihren Einsatz für die Sicherheit weiter verstärken.“ Die Schulen stünden dabei im Fokus.

Der 1998 gegründete Präventionsrat setzt sich aus führenden Vertretern von Kreis, Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen. Das Gremium initiiert eigene Projekte und Veranstaltungen und koordiniert die Arbeit der Präventionsräte in den Kommunen. Neben dem neuen AK „Sicherheit an Schulen“ gibt es zwei weitere Arbeitskreise: Der AK „Sicherheit“ informiert gemeinsam mit den kommunalen Präventionsräten, wie man Einbrüchen vorbeugen kann. Der AK „Jugend und Soziales“ arbeitet an Konzepten, um Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu verhindern.

Quelle: Stadt Hofheim – Pressestelle

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