Energiewechsel

Kreis Bergstraße: Hitze – wie kann ich mich schützen? Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße gibt Tipps für heiße Tage

Pressemeldung vom 24. August 2016, 13:14 Uhr

Lange haben wir auf ihn gewartet und endlich ist der Sommer 2016 da. Trotz der Vorfreude leiden nun viele der Menschen unter der Hitze. Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz berichtet dazu: „Auf Grund des starken Schwitzens verliert der Körper viel Flüssigkeit und Salze. Dadurch sind insbesondere ältere und chronisch kranke Menschen sowie Kleinkinder gefährdet. Um diese Belastungen zu vermindern, möchten wir den Bürgern und Bürgerinnen, Informationen und Tipps für die Sommerzeit an die Hand geben.“

Tipps für heiße Tage: – An heißen Tagen soll man viel trinken. Dabei sollten alkoholische Getränke vermieden und stattdessen Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees von Zimmertemperatur aufgenommen werden. Die Flüssigkeitszufuhr sollte für Herz- und Nierengesunde circa 2-3 Liter pro Tag betragen. – Frische Salate sowie Früchte und Gemüsesuppen („Gazpacho“) tragen zur Flüssigkeits- und Mineralstoffaufnahme bei. – Die Räume sollten durch (Außen)-Jalousien vor Sonneneinstrahlung geschützt und am besten morgens bzw. abends gelüftet werden. Wenn möglich, sind alle wärmeproduzierenden Geräte abzuschalten. – Im Freien ist unbedingt auf eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutz der Haut zu achten. Am besten sucht man schattige Plätze auf. – Längere Aufenthalte in geparkten Autos sind gefährlich. – Abkühlung lässt sich zudem durch z.B. feuchte Kompressen auf Stirn bzw. Nacken sowie lauwarme Duschen erzielen.

„Eine Abkühlung kann man auch in den drei von der Europäischen Union als „ausgezeichnet“ eingestufte Badeseen des Kreises Bergstraße finden. Dazu gehört der Badesee Bensheim, Badesee Lampertheim und der Kärcher Surfsee in Biblis. Diese sowie die Freibäder des Kreis Bergstraße werden von den Kollegen des Gesundheitsamtes bezüglich der Wasserqualität eng überwacht“, ergänzt die Gesundheitsdezernentin.

Bei Hitze ist auch auf die Einhaltung der Hygiene im Umgang mit Nahrungsmitteln zu achten, um Infektionen unter anderem mit Salmonellen zu vermeiden. Salmonellen sind äußerst überlebensfähig, lassen sich z.B. durch Einfrieren von Speisen nicht abtöten. Daher ist es angeraten, Lebensmittel, die reich an Wasser bzw. Eiweiß sind, im Kühlschrank aufzubewahren. Die Garzeit sollte mindestens 10 Minuten bei über 70°C betragen. Zudem liegt ein besonderes Augenmerk auf der Händehygiene. Im Kreis Bergstraße wurden laut des Robert-Koch-Institutes dieses Jahr bisher 22 Fälle einer Salmonellose gemeldet.

„Sollten Sie offene Fragen zum Umgang mit Hitze oder zu Salmonellen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an die Kollegen des Gesundheitsamtes“, empfiehlt die erste Kreisbeigeordnete.

Quelle: Kreis Bergstraße

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis