Energiewechsel

Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH: Aufwärtsentwicklung am Kreiskrankenhaus Bergstraße setzt sich fort

Pressemeldung vom 10. Februar 2015, 14:00 Uhr

Geschäftsführer Hörl zieht Bilanz des zurückliegenden Jahres // Wichtiger Standort zur Versorgungvon Notfallpatienten

KREIS BERGSTRASSE | Februar 2015 | Die aktuellen Zahlen sprechen beim Vergleich mit den Vorjahren eine eindeutige Sprache: Sie stehen für eine anhaltende Aufwärtsentwicklung. Im vergangenen Jahr wurden im Kreiskrankenhaus (KKH) Bergstraße in Heppenheim rund 15.300 Patienten stationär behandelt. Fast sechzig Prozent von ihnen kamen als Notfälle. Auch die Zahl der ambulant behandelten Patienten in 2014 ist im Vergleich mit 2013 weiter gestiegen. Die jetzt vorgelegten Zahlen bestätigt nicht nur die Positionierung des Kreiskrankenhauses als Gesundheitszentrum der Region. Sie zeigt auch die zentrale Bedeutung des Hauses in der Versorgung von Notfallpatienten.
Mit Blick auf die Entwicklung sagt Geschäftsführer Stephan Hörl: „Das Kreiskrankenhaus erlebt die größte Nachfragesteigerung seit Einführung der Fallpauschalen.“ Hörl stellt damit einen Zehnjahresvergleich an, die Fallpauschalen gibt es seit 2004. Das zurückliegende Jahr habe gezeigt, dass die Übernahme des Krankenhauses durch das Heidelberger Uniklinikum vor zwei Jahren der richtige Schritt zur Zukunftssicherung des für den Kreis Bergstraße wichtigen Standortes gewesen ist. Strukturelle Veränderungen und eine an vielen Stellen enge Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum haben die positive Entwicklung ermöglicht. Nun sei es wichtig, das Haus auch baulich an den Anforderungen der Gegenwart und der Zukunft auszurichten. In Summe werden hierzu ca. 58 Millionen Euro investiert.

„Mit der Inbetriebnahme des neuen Herzkatheterlabors haben wir im zurückliegenden Jahr gezeigt, wohin wir mit der Generalsanierung kommen wollen: Neueste Medizintechnologie, kurze Wege, helle Räume“, so der Geschäftsführer. Die Fertigstellung des Katheterlabors wertet er als einen Meilenstein 2014. Aber auch an anderen Stellen greifen Neuerungen: Das Leistungsspektrum des Krankenhauses wird weiter ausgebaut. So habe sich beispielsweise im vergangenen Jahr gezeigt, dass die 2013 eingeleitete Erweiterung der chirurgischen Abteilung um eine Gefäßchirurgie eine richtige Entscheidung war. Gleichzeitig werden organisatorische und administrative Abläufe an vielen Stellen mit dem Uniklinikum in Einklang gebracht. „All dies ist wichtig, um eine bestmögliche Patientenversorgung zu sichern und ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept verwirklichen zu können“, so der KKH-Geschäftsführer.

Zur Stärkung des Standortes gehört auch, dass im Dezember die Stroke Unit, eine auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisierter Teilbereich, von bislang vier auf sechs monitorüberwachte Betten erweitert wurde. Und die Reihe der Neuerungen lässt sich fortsetzen: Eine komplette Station wird derzeit grundsaniert, in wenigen Wochen soll sie in Betrieb genommen werden.
Dass das Kreiskrankenhaus den Anforderungen an einen modernen Medizinstandort gerecht werde, zeigte im Vorjahr nicht zuletzt die Rezertifizierung nach DIN EN IS0 9001:2008. Auch sind einzelne Bereiche, das Brustzentrum und die Chest Pain Unit zur Behandlung von Herzinfarktpatienten, erneut zertifiziert. Hörl sieht die freiwilligen externen Überprüfungen als wichtigen Teil eines funktionierenden Qualitätsmanagements. Dass das Leistungsniveau des Krankenhauses über die Region hinaus anerkannt wird bestätigt sich auch darin, dass das Haus seit dem Vorjahr akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg ist und so einen wichtigen Teil zur Ausbildung des Ärztenachwuchses beiträgt. „Das Erreichen dieses Status ist für das Kreiskrankenhaus ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung“, betont der KKH-Geschäftsführer.

Im begonnenen Jahr wird das Kreiskrankenhaus an das Vorjahr anknüpfend die Bautätigkeiten fortsetzt und die nächsten Schritte der Grundsanierung realisieren. Im medizinischen Bereich wird die Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Uniklinikum noch stärker intensiviert. Zugleich setzt das Haus wie schon in den vergangenen Jahren auf ein gesundes Miteinander mit niedergelassenen Ärzten und dem Rettungsdienst. Foren und Fortbildungsveranstaltungen sollen auch 2015 dazu beitragen, dass die Vernetzung aller Beteiligten möglichst engmaschig wird. „So lässt sich für die Menschen im Kreis Bergstraße und dem Umland eine bestmögliche medizinische Versorgung dauerhaft sichern. Als Gesundheitszentrum der Region sind wir bereit, einen gewichtigen Part hierbei zu übernehmen“, so Hörl.

Quelle: Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis