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Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH: Kreiskrankenhaus Bergstraße begrüßt ersten Studentenjahrgang zum praktischen Jahr

Pressemeldung vom 1. Juni 2015, 16:04 Uhr

EINRICHTUNG IN HEPPENHEIM ALS AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNI HEIDELBERG GEFRAGT // STUDENTEN WISSEN SICH GUT EINGEBUNDEN IN DIE ÄRZTETEAMS

KREIS BERGSTRASSE | JUNI 2015 | „Herzlich willkommen“, hieß es dieser Tage im Kreiskrankenhaus Bergstraße. Seit dem vergangenen Jahr ist das Haus in Heppenheim Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Jetzt wurde der erste Studentenjahrgang an der Bergstraße begrüßt. Fünf angehende Ärzte, zwei Frauen, drei Männer, absolvieren das abschließende praktische Jahr ihrer universitären Ausbildung am Kreiskrankenhaus. Anschließend folgen die letzten Prüfungen und der Start ins Berufsleben.

PD Dr. Armin Kalenka, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Kreiskrankenhaus und Privatdozent an der Uni in Heidelberg, ist erfreut über den großen Zuspruch, den das Krankenhaus in Heppenheim von Seiten der Studenten erlebt. Dass gleich fünf junge Leute dort das praktische Jahr absolvieren wollen sei für eine Einrichtung mittlerer Größe ganz und gar nicht selbstverständlich. Dr. Kalenka, der für den akademischen Bereich am Kreiskrankenhaus verantwortlich zeichnet, wertet das Interesse als Ausdruck des guten Rufs und Anerkennung der Arbeit, die hier geleisteten wird. Auch Krankenhausgeschäftsführer Stephan Hörl ist erfreut über den geglückten Start in die Ära als Akademisches Lehrkrankenhaus und blickt zuversichtlich nach vorne.

Als Lehrkrankenhaus steht das Kreiskrankenhaus Bergstraße nicht nur Heidelberger Studenten sondern Studenten aller medizinischen Fakultäten offen. Eine der Frauen und die drei Männer des Premierenjahrgangs kommen aus Heidelberg, eine Studentin ist bei der Charité in Berlin eingeschrieben. Mindestens zehn Semestern haben die jungen Mediziner bereits hinter sich, wenn sie an ein Lehrkrankenhaus gehen. Auch gilt: Die Zeit bis dahin haben sie nicht ausschließlich bei Vorlesungen in Hörsälen verbracht. Vielmehr bringen sie schon Praxiserfahrung mit. Im Zuge der so genannten Famulatur waren die Studenten bereits mehrere Monate in Praxen und Krankenhäusern.

Beim praktischen Jahr in Heppenheim stehen den Studenten als Mentoren erfahrene Oberärzte und Fachärzte zur Seite. Dass sie am Kreiskrankenhaus in die Arbeit der Ärzteteams eng eingebunden sind, das Geschehen somit nicht aus der Entfernung verfolgen müssen, schätzen die künftigen Ärzte ganz besonders. „In einer großen Klinik geht man als einzelner Student unter“, zieht Jannick Clemens einen Vergleich. Eine Einschätzung, die Katharina Harcos teilt. Für beide ist es wichtig, in Heppenheim nicht nur weitere Praxiserfahrung zu sammeln, sondern auch herauszufinden, für welche Fachrichtung sie sich im Anschluss an das Studium entscheiden möchten. Im Zuge des praktischen Jahrs ist die Arbeit in der Inneren Medizin und in der Chirurgie für sie und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen Pflicht. Einen dritten Fachbereich könne sie, ausgerichtet an persönlichen Interessen, frei wählen: Gynäkologie und Geburtshilfe, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Anästhesie und Intensivmedizin bieten hierzu am Kreiskrankenhaus Bergstraße ein breites Spektrum.

Die Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus ist für den Medizinstandort Heppenheim eine zusätzliche Stärkung. „Als Lehrkrankenaus der Uni Heidelberg erleben wir eine weitere Verzahnung bei der wissenschaftlichen Arbeit. Davon hat unser Haus im Gesamten einen Nutzen“, so Geschäftsführer Hörl im Vorjahr mit Blicke auf den neuen Status. Auch sagte er über das Prädikat Lehrkrankenhaus: „Wir verstehen dies nicht nur als Auszeichnung sondern ebenso als Verpflichtung auch in Zukunft auf konstant hohem Niveau zu arbeiten.“ Zugleich profitiert das Haus bei der Suche nach hochqualifiziertem Ärztenachwuchs von der engen Zusammenarbeit mit den Universitäten.

Quelle: Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH

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