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Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH: Neugeborene bestens versorgt am Krankenhausstandort Heppenheim

Pressemeldung vom 1. April 2015, 12:19 Uhr

KREISKRANKENHAUS BERGSTRASSE INTENSIVIERT SEINE ZUSAMMENARBEIT MIT DER NEONATOLOGIE DES UNIVERSITÄTSKLINIKUMS HEIDELBERG WEITER // KINDERÄRZTE DER UNIKLINIK AUCH IN HEPPENHEIM PRÄSENT // INTERDISZIPLINÄRE TEAMBILDUNG WIRD GESCHULT

KREIS BERGSTRASSE | März 2015 | Das Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim stärkt die Neugeborenversorgung unter seinem Dach weiter. Möglich wird dies durch eine Intensivierung der bereits bestehenden Zusammenarbeit im Bereich der Neonatologie mit dem Universitätsklinikum Heidelberg, zu dem das Bergsträßer Krankenhaus seit zwei Jahren gehört. Interne Schulungen und Fortbildungen gehörten von Anfang an zum Programm, neuerdings gibt es in diesem Rahmen zusätzlich Kurse zur Teambildung. Damit wird innerhalb des Kreiskrankenhauses auch im Bereich der Versorgung von Neugeborenen die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefestigt, reibungslose Abläufe werden gesichert. Wie das funktioniert hat aktuell ein Kurs gezeigt, in dem Mitarbeiter der Geburtsklinik, sowie der Anästhesie und Intensivmedizin Seite an Seite Akutsituationen bei Neugeborenen trainierten. "Glücklicherweise sind diese Fälle äußerst selten. Wichtig ist aber, dass wir auf alles vorbereitet sind und die Mitarbeiter im Team aufeinander eingespielt sind", sagt Dr. Ursula Hurst, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus. Geleitet wurde der Kurs von Professor Dr. Johannes Pöschl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Neonatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums.

Ebenso wie die Intensivierung der Schulungen ist auch die kinderärztliche Betreuung durch Neonatologen des Universitätsklinikums Heidelberg Teil des umfassenden Konzepts der Zusammenarbeit. Bislang hat das Kreiskrankenhaus mit einer niedergelassenen Kinderärztin kooperiert. Mit dem weiteren Zusammenwachsen von Kreiskrankenhaus und Universitätsklinikum haben nun Kinderärzte aus Heidelberg den Part vor Ort übernommen. "Wir sehen hierin einen logischen Schritt in der Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Kreiskrankenhaus und Universitätsklinikum", resümiert Professor Dr. Pöschl. Der renommierte Neonatologie und sein Team bauen dabei auf das in Heppenheim Geschaffene auf. Pöschls ausdrücklicher Dank gilt deshalb ebenso wie der von Dr. Hurst der bisherigen Kinderärztin, Heike Pfenning, für die gute Zusammenarbeit " Auch im neuen Konzept greift die lückenlose ärztliche Betreuung der Neugeborenen. Professor Dr. Pöschl und Dr. Hurst erklären: "Jeden Tag ist ein Kinderarzt aus der Uniklinik für die Eltern ansprechbar und die wichtigen U2-Untersuchung wird in Anwesenheit der Eltern durchgeführt, wo nochmals ausführlich Fragen beantwortet werden können.

Ziel ist es, die Versorgung von Neugeborenen, durch die Möglichkeiten, die die universitäre Anbindung bietet, noch weiter zu verbessern. Dies gilt für die ganz normalen Situationen in den Stunden und Tagen nach der Geburt, aber auch für Notfälle. Zugleich soll die Zufriedenheit der Eltern gesteigert werden. Mit Blick auf das Zusammenwachsen des Bergsträßer Hauses mit dem Uniklinikum bilanziert Professor Dr. Pöschl: "Der Übergang war problemlos und mit allen Beteiligten sehr freundlich und konstruktiv."

In der weiteren Zusammenarbeit geht es nun darum, die Arbeit in Heppenheim und Heidelberg im Umgang mit Neugeboren an aktuellen Standards auszurichten. Zugleich werden neben der Schulung der Mitarbeiter die Fortbildungsangebote für niedergelassene Ärzte und für Hebammen ebenso wie Informationen und Trainings für Eltern erweitert. Unter anderem soll es hierzu im Herbst zum Weltanästhesietag im Oktober eine große öffentliche Veranstaltung geben. Veranstaltet wird der Tag unter der Leitung des Chefarztes der Anästhesie und Intensivmedizin am Kreiskrankenhaus, PD. Dr. Armin Kalenka. Zudem ist die Veranstaltung Auftakt zu Säuglingsnotfall-Kursen für Eltern mit denen gezielt Hilfen gelehrt und geübt werden soll.

Im Zuge der begonnenen Generalsanierung des Kreiskrankenhauses werden Wochenbettstation und der gesamte Kreissaalbereich neu gestaltet. Das Wohlfühlambiente für werdende Eltern sowie für junge Eltern und ihre gerade geborenen Babys wird gesteigert, Wege und somit auch Abläufe werden optimiert. "Es ist uns wichtig, familiengerechte Situation zu schaffen", betonen Professor Dr. Pöschl und Dr. Hurst und fügen an: "Wir wollen gesunde Kinder in glückliche Familien entlassen."

Quelle: Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH

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