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Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH: Zurück zu gewohnter Beweglichkeit und Schmerzfreiheit

Pressemeldung vom 15. September 2016, 13:22 Uhr

Mit den Patientenforen hat sich am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim eine Veranstaltungsreihe etabliert, die viel Zuspruch findet. Auch die erste Veranstaltung nach der Sommerpause war wieder gut besucht. Aktuelles Thema ist die Arthrose im Kniegelenk gewesen, eine verbreitete Erkrankung mit weiter steigenden Patientenzahlen. Das erlebt so auch die Orthopädie am Kreiskrankenhaus. Chefarzt PD Dr. Peter Arnold ist es gewesen, der beim Forum über die Arthrose und die Therapiemöglichkeiten sprach. Arthrose ist ein stetig voranschreitender Verschleiß der Knorpelschicht im Gelenk. Immer stärker werdende Schmerzen und eine zunehmende eingeschränkte Mobilität, die sich aus einem anfänglich nur leichten Hinken entwickelt, sind für Betroffene Folgen. Sie bringen teils gravierende Einschnitte in den Lebenswandel. In der Bergsträßer Kreisklinik hat Dr. Arnold die Behandlung von Patienten mit Kniearthrose zu einer der Spezialitäten der Orthopädie gemacht. Beim Patientenforum gab er den Zuhörern einen Einblick in die Praxis. Und die hat in den zurückliegenden Jahren eine interessante Entwicklung erlebt, bis dahin nicht gekannte Möglichkeiten der Behandlung wurden erschlossen. Lange Zeit konnte die Medizin bei der Diagnose Arthrose nur sehr eingeschränkt helfen. Medikament minderten zwar die Schmerzen, mehr war aber kaum möglich. Auch heute wird die Arthrose in frühen Stadien medikamentös behandelt. Hinzukommt Physiotherapie, um die Intensivierung der Krankheit zu verlangsamen. Der große Durchbruch in der Therapie kam aber mit der voranschreitenden Entwicklung der Endoprothetik. Künstliche Gelenke können inzwischen fast uneingeschränkt die Funktion natürlicher Gelenke übernehmen, die Implantate sind ebenso beweglich und belastbar. Möglich gemacht wird dies durch hochentwickelte Materialien die zum Einsatz kommen, zumeist Metalle, Kunststoffe, Keramik, auch in Kombination, sowie durch innovative Produktionstechnologien. Implantate ersetzen das Gelenk je nach Grad der Schädigung in Teilen oder im Gesamten, individuelle Anpassungen in der Größe sind möglich. Auch gibt es künstliche Gelenke, die speziell der gewöhnlich schmalen Form eines Frauenknies nachempfunden werden. Um eine Endoprothese auf den Bruchteil eines Millimeters passgenau einzubringen, bedienen sich Dr. Arnold und sein Team bei der Arbeit am OP-Tisch der computergestützten Navigation. Ein Verfahren, das in Deutschland bislang nur wenige Kliniken nutzen. Eingesetzt werden die Implantate am Kreiskrankenhaus zumeist bei einem minimalinvasiven Eingriff, der Operateur gelangt durch einen Schnitt von nur wenigen Millimetern an das geschädigte Gelenk. Das Knie gilt, anders als beispielsweise die Hüfte, in seinem Aufbau als äußerst komplexes Gelenk. Es ist im täglichen Leben extrem stark belastet. Der Verschleiß mit zunehmendem Alter ist somit ein natürlicher Prozess. Doch der Knorpelabrieb kann auch anderen Ursachen haben: Unter anderem können Knochenfehlstellungen, Vorerkrankungen, auch Stoffwechselerkrankungen, frühere Verletzungen oder ungesunder Lebenswandel den Prozess begünstigen. Die Arthrose verläuft in drei Stadien. Anfangs wird die Knorpelschicht weich, dann leicht rau, hier kann der Arzt durch glätten Zeit gewinnen. Der Patient bleibt zumeist noch einige Jahre schmerzfrei. Doch irgendwann verschwindet der Knorpel zusehends. Entzündungen und Wassereinlagerungen sind die Folge. Spezialisten wie Dr. Arnold erkennen auf Röntgenbildern den Zustand des Gelenks und können so präzise eine Therapie planen. Knieoperationen gelten heute als Routineeingriff, Ziel ist, den Patienten Schmerzfreiheit und Beweglichkeit zurückzugeben. Das Kreiskrankenhaus im Internet: www.kkh-bergstrasse.de

Quelle: Kreiskrankenhaus Bergstraße GmbH

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