Energiewechsel

Kriftel: Ausgezeichnete Weingartenschule

Pressemeldung vom 4. Oktober 2012, 11:57 Uhr

Im Wettbewerb um den IHK Schulpreis „Beste Haupt- und Realschule“ in Hessen 2012 hat die Weingartenschule Kriftel einen beachtlichen neunten Platz im Bereich Hauptschule erreicht. „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit“, sagt die kommissarische Schulleiterin der Schule, Silvia Schmidt. „Sie zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, um unsere Schülerinnen und Schüler ganzheitlich zu fördern und damit auf das Leben im Beruf und in der Gesellschaft gut vorzubereiten.“

Der IHK Schulpreis wird von der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium seit 2006 an besonders gute hessische Schulen mit dem Bildungsgang Haupt- und Realschule verliehen. Ausgezeichnet werden Schulen, die ihren Schülern die notwendigen fachlichen und persönlichen Kompetenzen für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung vermitteln.

Auf die Auszeichnung darf die Weingartenschule stolz sein, denn damit gehört sie zu den besten Schulen im Bildungsgang Hauptschule, die sich um den IHK-Schulpreis beworben haben. Für die Bewerbung mussten zunächst die Gesamtleistungen des Abschlussjahrgangs im Schuljahr 2011/2012 ermittelt werden. Mit einem Notendurchschnitt von 2,79 steht der Hauptschulzweig der Weingartenschule gut da.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Preisverleihung war das neue Hauptschulkonzept der Schule mit drei großen Schwerpunkten zur Ausbildungsreife und Berufsorientierung. Von der sechsten Klasse an erhalten alle Hauptschüler in der Weingartenschule zusätzliche, über die Pflichtstundenzahl hinaus gehende Unterrichtsstunden in vielen Fächern. Basiswissen wird dabei verstärkt aufgebaut, altersbedingtes Desinteresse aufgefangen. Zudem geht es in diesen Stunden um die Klärung von sozialen Fragen, die Reflektion über Gesellschaft und Staat, die Stärkung von Präsentationskompetenz und last not least um die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

Durch Veränderungen in der Unterrichtsverteilung wird das Ziel verfolgt, fehlende Grundkenntnisse in Mathematik und Deutsch aufzuarbeiten und verstärkt Arbeitstugenden wie Fleiß oder Genauigkeit zu vermitteln, wie sie von den Betrieben erwartet werden. Außerdem bietet die Schule Schülern mit Migrationshintergrund zusätzlichen Deutschunterricht an. Generell sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler zur Erlangung eines qualifizierenden Hauptschulabschlusses geführt werden. Seit 2009 wird an der Weingartenschule zudem der Qualifizierungsbaustein „Fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen im Betrieb“ mit den Schülern umgesetzt. In Praxistagen für die Jahrgänge 7, 8 und 9 können sie wichtige Kompetenzen für den Berufs- und Arbeitsalltag erwerben. Im Jahrgang 9 ist ein auf den Berufswunsch ausgerichtetes Blockpraktikum vorgesehen.

Alle diese Bemühungen sind durch die Auszeichnung im Wettbewerb um den IHK Schulpreis gewürdigt worden. Die genauen Platzierungen waren am vergangenen Freitag bei einem Festakt an der Industrie- und Handelskammer in Frankfurt von Kultusministerin Nicola Beer und dem Geschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen, Matthias Gräßle, bekannt gegeben worden. „Wir zeichnen heute Schulen aus, die sich an harten Kriterien wie Abschlussnoten messen lassen und die bereit sind, ihre erfolgreichen Konzepte weiterzugeben“, so Gräßle. Für die Weingartenschule nahmen die kommissarische Schulleiterin Silvia Schmidt, die Rektoren Ulrike Weber und Joachim Dollinger sowie der Schülervertreter Ismail Zemrani die Urkunde in Empfang und freuten sich darüber.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis