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Kriftel: Bürgermeister dankt Anke Heerda

Pressemeldung vom 16. April 2015, 14:03 Uhr

"Ich hätte nie gedacht, einmal im Vorzimmer des Bürgermeisters zu sitzen", sagt Anke Heerda und lacht. Die berufliche Ausbildung der sympathischen 57-Jährigen begann mit einer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der Firma Graulich in Hofheim. Über das Landratsamt und die Stadtverwaltung Bad Soden kam sie vor zwölf Jahren ins Krifteler Rathaus, wo sie seit 2004 im Vorzimmer des heutigen Bürgermeisters Christian Seitz sitzt. Damals war er noch Erster Beigeordneter. Jetzt wurde sie für "25 Jahre Tätigkeit im Öffentlichen Dienst" geehrt.

Eine Urkunde und eine Orchideenranke bekam die gebürtige Niedersächsin von ihrem Chef überreicht. Auch der Erste Beigeordnete Franz Jirasek, den sie noch aus der Tanzschule kennt, gratulierte herzlich. Ein Glas Sekt, ein Extratag Urlaub und ein bisschen Taschengeld gab es als Dank für ihren Einsatz für die Öffentlichkeit im letzten Vierteljahrhundert. "Ich fühle mich im Krifteler Rathaus sehr wohl", sagt sie. "Das Arbeitsklima ist gut." Ihr Job im Vorzimmer des Krifteler Bürgermeisters macht ihr Spaß. "Vor allem die Kommunikation mit den Bürgern. Ich habe gerne Kontakt zu Menschen." Privat liebt sie das Tanzen, Musik und Lyrik. Auch Skifahren und das Schnorcheln in Ägypten hat es ihr angetan.

Ins Berufsleben startete sie zunächst im "Baugewerbe": Sie blieb nach der Ausbildung fünf Jahre beim Baumarkt Graulich und war im Büro im Großhandel tätig. 1980 heiratete Anke Heerda und als 1984 Tochter Simone zur Welt kam, machte sie erst einmal Erziehungsurlaub. 1990 wagte sie den beruflichen Wiedereinstieg beim Katasteramt im Kreishaus, 2000 wechselte sie in die Stadtverwaltung Bad Soden und war dort im Fachbereich Gebäude und Liegenschaften tätig. Drei Jahre später bewarb sie sich – mittlerweile Krifteler Bürgerin – auf eine Stelle bei der Gemeinde Kriftel. "Als ich aus dem Skiurlaub kam, war Bürgermeister Dünte mit der Zusage auf dem Anrufbeantworter", erzählt sie und schmunzelt. Nach einem Jahr bei den Gemeindewerken wechselte sie in das Vorzimmer des späteren Bürgermeisters. Hier ist sie stets gut gelaunt anzutreffen. Diese positive Lebenssicht hat sie als Standesbeamtin der Gemeinde Kriftel von Juni 2005 bis Mai 2012 an über 50 Paare weitergegeben. „Ich freue mich immer, wenn ich einzelnen Paaren hier in Kriftel begegne“, sagt sie.

Quelle: Gemeinde Kriftel

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