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Kriftel: Ein Rundgang durch die Nachbarstadt

Pressemeldung vom 4. Oktober 2012, 08:33 Uhr

Mit 30 Kriftelern waren Manfred und Gerlinde Sittig kürzlich im Rahmen der von ihnen organisierten Seniorenspaziergänge des Kulturforums in der Nachbarstadt Hofheim unterwegs. Vom Treffpunkt Lindenplatz aus war die Gruppe durch die Lindenstraße zum Schmelzweg gewandert und von zur Pestalozzi-Schule, der ersten „Station“ einer Stadtführung, die Manfred Sittig selbst übernahm, denn er ist in Hofheim geboren und aufgewachsen. Quer durch die Brühlwiesen, mit Erklärungen zu den dort entstandenen Schulbauten, ging es dann zum Ambettbrunnen, wo die Krifteler Näheres über die Hofheimer Symbolfigur erfuhren.

Manfred Sittig erklärte den Spaziergängen auch, dass sich unweit vom Brunnen früher das „Gloria“-Kino befand. Noch tiefer in die Historie der Kreisstadt drangen die Krifteler am Alten Wasserschloss ein, das noch renoviert wird, sowie am Kellereigebäude mit seinem „Hexenturm“, um den sich manche Geschichten ranken. Der Tiverton-Platz inmitten der Altstadt und das alte Rathaus waren weitere Stationen. In der unteren Hauptstraße zeigte Sittig den Kriftelern, wo am „Alten Bach“ einst der Mühlbach floss und die Lederfabrik Neumann stand. Die evangelische Kirche in der Kurhausstraße wurde auch besichtigt.

Anschließend führte Sittig die Spaziergänger über die Rossert- und die Lindenstraße wieder zurück in die Altstadt, mit ihren charakteristischen Kellern am „Steppesberg“, die den Bewohnern der Häuser, unter denen sie sich befinden, oft gar nicht gehören. Am Platz vor der katholischen Kirche St. Peter und Paul erklärte Sittig, dessen Großvater übrigens ein Bruder des Großvaters der heutigen Hofheimer Bürgermeisterin war, dass sich dort ganz früher mal eine Schule befand. An der Stadtmauer entlang ging es zum ehemaligen Gasthof „Landsberg“. Einen Abstecher in die „Gänseck“ unternahm die Gruppe auch. Zum Schluss kehrte man im noch neuen Lokal „Meier Gustl“ ein.

Den Heimweg nach Kriftel mit gerechnet, haben die Teilnehmer eine Strecke von sechs bis sieben Kilometern bei diesem Stadtrundgang zurückgelegt. Ende Oktober werden Manfred und Gerlinde Sittig zum nächsten „Spaziergang“ einladen. Der genaue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt. Dann soll es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Mühlheim-Diedesheim gehen, wo sich in einer interessanten Landschaft um alte Basaltbrüche etliche Teiche und Seen gebildet haben.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kriftel

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